Monte-Carlo-Portfolio-Rechner Deutschland

Der Monte-Carlo-Portfolio-Rechner simuliert 2.000 Marktverläufe und zeigt das 10., 50. und 90. Perzentil Ihres Endkapitals sowie das Verlustrisiko.

Monte-Carlo-Portfolio-Rechner Deutschland
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Median-Ergebnis (50. Perzentil) —
Untere Schätzung (10. Perzentil) —
Obere Schätzung (90. Perzentil) —
Wahrscheinlichkeit, unter den Einzahlungen zu enden —
Summe der Einzahlungen —
Bei gleichbleibender Rendite jedes Jahr —

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Wozu es dient

Der Monte-Carlo-Portfolio-Rechner simuliert, wie ein Portfolio mit regelmäßigen monatlichen Einzahlungen wachsen könnte, wenn die Rendite jedes Jahres unsicher ist. Er rechnet 2.000 simulierte Marktverläufe durch und zeigt das 10., 50. und 90. Perzentil des Endkapitals, sodass Sie eine realistische Ergebnisspanne statt einer einzigen geraden Linie sehen.

Datenquellen & Parameter

Dieser Rechner verwendet finanzmathematische Standardformeln und läuft vollständig in Ihrem Browser. Er benötigt keine externen Daten — Ihr Ergebnis wird allein aus den oben eingegebenen Werten berechnet.

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Die Formel

Je Pfad und Jahr: R = Mittelwert + Volatilität × Z, Z ~ N(0, 1); 12-mal: Kapital = Kapital × (1 + R ÷ 12) + Sparrate. Ergebnis: 10., 50. und 90. Perzentil der 2.000 Endwerte. Bei Volatilität 0 gilt für jeden Pfad EV = K × (1 + r)^n + Rate × ((1 + r)^n − 1) ÷ r

So funktioniert es

Jeder der 2.000 Pfade zieht für jedes Jahr eine eigene Rendite aus einer Normalverteilung mit Ihrer erwarteten Rendite als Mittelwert und Ihrer Volatilität als Standardabweichung. Innerhalb eines Jahres wächst das Kapital monatlich mit der Rendite dieses Jahres, und Ihre Sparrate kommt am Ende jedes Monats hinzu. Die Zufallszahlen stammen aus einem Generator mit festem Startwert, daher liefern dieselben Eingaben immer dasselbe Ergebnis; die Pfade kommen in gespiegelten Paaren (jeder Zufallsschock wird auch mit umgekehrtem Vorzeichen verwendet), damit die Simulation ausgewogen bleibt. Die Rangfolge der 2.000 Endwerte ergibt die Perzentile: Einer von zehn Pfaden endet unter dem 10. Perzentil, die Hälfte unter dem Median und einer von zehn über dem 90. Perzentil.

Wo es verwendet wird

  • Belastungstest eines langfristigen Spar- oder Altersvorsorgeplans
  • Eine realistische Ergebnisspanne statt einer einzigen optimistischen Zahl sehen
  • Vergleichen, wie Volatilität die Streuung der möglichen Ergebnisse verbreitert

Rechenbeispiel

Ein Anleger startet mit 10.000,00 € und zahlt 500,00 € monatlich über 20 Jahre ein, bei einer erwarteten Rendite von 7 % und 15 % Volatilität. Über 2.000 simulierte Pfade beträgt das Median-Endkapital …; einer von zehn Pfaden endet unter …, einer von zehn über …. Gleichbleibende 7 % pro Jahr ergäben …, und … der Pfade enden unter den eingezahlten ….

Was der Monte-Carlo-Portfolio-Rechner leistet

Der Rechner zeigt, wie ein Portfolio bei unsicheren Renditen wachsen könnte. Statt mit einem festen Satz zu verzinsen, simuliert er 2.000 Marktverläufe mit jeweils eigener Mischung aus guten und schlechten Jahren. Er zeigt den Median, eine untere Schätzung beim 10. Perzentil und eine obere beim 90. Perzentil.

Sie geben Startbetrag, monatliche Sparrate, erwartete Jahresrendite, Volatilität und Anlagedauer ein. Zusätzlich sehen Sie das Ergebnis bei gleichbleibender Rendite, die Summe Ihrer Einzahlungen und den Anteil der Pfade, die darunter enden. Das Diagramm zeichnet die drei Perzentile Jahr für Jahr.

Warum eine Spanne besser ist als eine Zahl

Einfache Wachstumsrechner nehmen jedes Jahr dieselbe Rendite an. Zwei Portfolios mit gleicher Durchschnittsrendite können aber weit auseinanderliegen, wenn eines ruhig verlief und das andere stark schwankte. Eine einzelne Zahl zeigt das nicht.

Mit dem 10. Perzentil neben dem Median können Sie prüfen, ob Sie Ihr Ziel auch erreichen, wenn die Renditen enttäuschen. Ein Plan, der die untere Schätzung übersteht, ist belastbar.

Wie die Simulation funktioniert

Für jedes Jahr jedes Pfads zieht der Rechner eine Rendite aus einer Normalverteilung mit Ihrer erwarteten Rendite als Mittelwert und Ihrer Volatilität als Standardabweichung. Ein Pfad verdient vielleicht im ersten Jahr 19 %, verliert im zweiten 8 % und verdient im dritten 4 %, der nächste erlebt eine ganz andere Folge.

Innerhalb jedes Jahres verzinst sich das Kapital monatlich mit der Rendite dieses Jahres, die Sparrate kommt am Monatsende hinzu. Bei einer Volatilität von null verdient jeder Pfad genau die erwartete Rendite, und der Rechner liefert auf den Cent die klassische Endwertformel.

Der Zufallsgenerator hat einen festen Startwert; dieselben Eingaben ergeben immer dieselben Pfade. Die Pfade kommen in gespiegelten Paaren: Jeder Zufallsschock wird einmal wie gezogen und einmal mit umgekehrtem Vorzeichen verwendet. Das verhindert, dass die Simulation zu glücklichen oder unglücklichen Ziehungen neigt. Ändern Sie eine Eingabe, werden alle Pfade mit denselben Schocks neu gerechnet.

Am Ende werden die 2.000 Endwerte sortiert. Der Median liegt in der Mitte, das 10. Perzentil erreicht einer von zehn Pfaden nicht, das 90. übertrifft nur einer von zehn.

Die Eingaben

  • Startkapital: Es hat die volle Laufzeit zum Wachsen und trägt über lange Zeiträume viel bei.
  • Monatliche Sparrate: Jede Einzahlung verzinst sich für die verbleibenden Monate; zusammen übertreffen sie über Jahrzehnte oft den Startbetrag.
  • Erwartete Jahresrendite: der Durchschnitt, um den die Jahresrenditen gezogen werden. Eine realistische Zahl zählt mehr als eine optimistische.
  • Volatilität: wie weit die Jahresrenditen streuen. Mehr Volatilität schiebt 10. und 90. Perzentil auseinander und erhöht die Verlustwahrscheinlichkeit.
  • Jahre: Eine längere Laufzeit hebt jedes Perzentil und lässt die Pfade weiter auseinanderdriften.

Die Ergebnisse lesen

Die Hälfte der Pfade endet über dem Median, die Hälfte darunter. Er kann etwas über oder unter dem Wert bei gleichbleibender Rendite liegen; der Abstand zeigt, wie stark die Schwankungen das typische Ergebnis verändern.

Planen Sie mit dem 10. Perzentil. Neun von zehn Pfaden enden höher. Funktioniert Ihr Ziel nur beim Median oder darüber, brauchen Sie Glück; ein Puffer, ein längerer Zeitraum oder eine höhere Sparrate machen den Plan stabiler. Die Wahrscheinlichkeit, unter den Einzahlungen zu enden, beziffert das Risiko, über den ganzen Zeitraum Geld zu verlieren.

Das 90. Perzentil zeigt das Aufwärtspotenzial, sollte aber nie die Grundlage für Verpflichtungen sein.

Szenarien vergleichen

  • Erhöhen Sie die Sparrate und sehen Sie, wie sich die ganze Spanne hebt. Eine Erhöhung, die Sie durchhalten, bringt mehr als eine, die Sie aufgeben.
  • Erhöhen Sie die Volatilität und sehen Sie, wie die Spanne breiter wird und die Verlustwahrscheinlichkeit steigt.
  • Verlängern Sie die Laufzeit um einige Jahre.
  • Senken Sie die erwartete Rendite auf einen vorsichtigen Wert.

Annahmen und Grenzen

Jedes simulierte Jahr ist unabhängig und normalverteilt. Das Modell kennt keine Einbrüche jenseits einer Glockenkurve und keine langen Auf- und Abschwünge wie in der echten Marktgeschichte; tatsächlich treten Extremjahre häufiger auf.

Rendite und Volatilität bleiben konstant, Steuern, Gebühren und Inflation fehlen. Weil 2.000 Pfade eine Stichprobe sind, hat jedes Perzentil einen kleinen Fehler, beim Median meist deutlich unter 1 %, beim 10. und 90. Perzentil etwa 1 bis 2,5 %. Die Linien im Diagramm sind Perzentile je Jahr, keine einzelnen Pfade. Nutzen Sie das Ergebnis, um die Unsicherheit zu verstehen und einen Plan zu bauen, der eine schwache Phase verkraftet.

Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ist keine Finanzberatung.

Über diesen Monte Carlo Portfolio Rechner

Nutzen Sie diesen Monte Carlo Portfolio Rechner, um sofort eine Schätzung auf Basis Ihrer eigenen Angaben zu erhalten. Passen Sie die Eingaben oben an Ihre Situation an oder sehen Sie sich alle unsere Rechner an, um den nächsten Schritt zu planen.

Häufig gestellte Fragen

Was macht der Monte-Carlo-Portfolio-Rechner?
Er simuliert 2.000 mögliche Verläufe für ein Portfolio mit Startbetrag und monatlicher Sparrate. Jeder Pfad hat seine eigene Folge von Jahresrenditen. Sie sehen das 10., 50. und 90. Perzentil des Endkapitals und die Wahrscheinlichkeit, unter der Summe Ihrer Einzahlungen zu enden.
Ist das eine echte Monte-Carlo-Simulation?
Ja. Jeder der 2.000 Pfade zieht für jedes Jahr eine Rendite aus einer Normalverteilung mit Ihrer erwarteten Rendite und Volatilität und verzinst dann monatlich. Die Ergebnisse werden direkt aus den 2.000 Endwerten abgelesen.
Warum erhalte ich jedes Mal dasselbe Ergebnis?
Der Zufallsgenerator hat einen festen Startwert, dieselben Eingaben ergeben also dieselben 2.000 Pfade. Ändert sich das Ergebnis, liegt das an Ihrer Eingabe, nicht am Zufall.
Was ist Volatilität und warum ist sie wichtig?
Die Standardabweichung der Jahresrenditen, also wie stark sie von Jahr zu Jahr schwanken. Höhere Volatilität zieht die Pfade weiter auseinander: Das 10. Perzentil sinkt, das 90. steigt, auch bei gleicher Durchschnittsrendite.
Warum wird die Spanne mit längerer Anlagedauer breiter?
Jedes zusätzliche Jahr bringt jedem Pfad eine weitere Zufallsrendite, und die Unterschiede verzinsen sich. Gute und schlechte Jahre gleichen sich teilweise aus, die Streuung wächst also langsamer als die Zeit, in Geld gemessen nimmt der Abstand zwischen 10. und 90. Perzentil aber weiter zu.
Kann mein tatsächliches Ergebnis außerhalb des 10. und 90. Perzentils liegen?
Ja. Einer von zehn Pfaden endet unter dem 10. Perzentil, einer von zehn über dem 90. Außerdem unterstellt das Modell unabhängige, normalverteilte Jahresrenditen; echte Märkte haben häufiger Extremjahre und Serien schlechter Jahre.
Bleiben meine Daten privat?
Ja. Die Simulation läuft vollständig in Ihrem Browser. Nichts, was Sie eingeben, wird hochgeladen, gespeichert oder weitergegeben.

Über den Autor

Taha Kheirandish

Verfasst und geprüft von

Taha Kheirandish

Wirtschaftsstudent und unabhängiger Forscher

Taha Kheirandish liest Steuergesetze so, wie andere Landkarten lesen: um herauszufinden, wohin ein System tatsächlich führt — nicht, wohin es zu führen behauptet.

Er studiert Volkswirtschaftslehre, und seine Arbeit hier ist von Grund auf vergleichend angelegt. Der Zuschlag für einen späteren Rentenbeginn in Québec, die Entfernungspauschale in Deutschland, die Mietpreisbegrenzung in den Niederlanden: Jede dieser Regeln ist eine Entscheidung darüber, wie Geld fließen soll — und jede liest sich anders, sobald acht weitere danebenliegen. Er baut und prüft die Rechner dieser Seite für neun Märkte anhand der Primärquellen: das Gesetz statt einer Zusammenfassung, das Rundschreiben des Ministeriums statt einer Meldung darüber.

Das ist zugleich der redaktionelle Maßstab dieser Seite. Jeder Satz, jede Grenze und jede Stufe trägt hier das Dokument, aus dem sie stammt, und das Datum ihres Inkrafttretens — und wird überprüft, wenn sich das Recht ändert, nicht erst, wenn es jemandem auffällt.

Er ist Forscher, kein zugelassener Berater; nichts auf dieser Seite ist eine persönliche Finanzberatung. Es ist sorgfältig gerechnete Arithmetik mit offengelegten Quellen — damit Sie sie nachprüfen und mit ihr zu jemandem gehen können, der beraten darf.

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