Elterngeld Rechner Deutschland

Der Elterngeld Rechner berechnet Ihr Basiselterngeld: 65 Prozent vom Nettoeinkommen vor der Geburt, mindestens 300 und höchstens 1.800 Euro im Monat.

Elterngeld Rechner Deutschland
€
Basiselterngeld (monatlich) —
Elterngeld über 12 Monate —
Ersatzrate des Nettos —

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Wozu es dient

Der Elterngeld-Rechner ermittelt Ihr Basiselterngeld pro Monat, die Summe über zwölf Monate und die Ersatzrate Ihres Nettoeinkommens.

Datenquellen & Parameter

Die folgenden Werte steuern diesen Rechner. Wir halten sie mit den aktuellen offiziellen Vorgaben im Einklang, und jedes Ergebnis wird bei jeder Änderung automatisch neu berechnet.

ParameterWertQuelleZuletzt aktualisiert
Elterngeld Ersatzrate0,65gesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01Elterngeld Ersatzrate 65% (bis 67% bei niedrigem Einkommen)
Elterngeld Mindestbetrag (monatlich)300gesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01Elterngeld Mindestbetrag 300 EUR
Elterngeld Höchstbetrag (monatlich)1.800gesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01Elterngeld Höchstbetrag 1800 EUR

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Die Formel

Basiselterngeld pro Monat = 65 % vom Netto (mindestens 300 €, höchstens 1.800 €); Elterngeld über 12 Monate = Monatsbetrag × 12

So funktioniert es

Er berechnet 65 Prozent des Nettoeinkommens vor der Geburt, begrenzt auf mindestens 300 und höchstens 1.800 Euro, und rechnet den Betrag auf zwölf Monate hoch.

Wo es verwendet wird

  • Monatliches Basiselterngeld schätzen
  • Einkommenslücke während der Elternzeit planen
  • Ersatzrate des bisherigen Nettos einordnen

Rechenbeispiel

Bei einem Nettoeinkommen von 2.000 vor der Geburt beträgt das Basiselterngeld … pro Monat.

Mit dem Elterngeld Rechner sehen Sie, mit welchem Basiselterngeld Sie nach der Geburt Ihres Kindes rechnen können. Sie geben Ihr durchschnittliches Nettoeinkommen vor der Geburt ein. Der Rechner ermittelt den monatlichen Betrag, die Summe über zwölf Monate und die Ersatzrate, also den Anteil Ihres bisherigen Nettos, den das Elterngeld abdeckt.

Was der Rechner berechnet

Das Elterngeld ersetzt einen Teil des Einkommens, das durch die Betreuung eines Neugeborenen wegfällt. Der Rechner

  • berechnet das monatliche Basiselterngeld aus Ihrem Nettoeinkommen,
  • rechnet den Monatsbetrag auf zwölf Monate hoch,
  • zeigt die Ersatzrate.

So sehen Sie, wie stark das Elterngeld Ihre Einkommenslücke schließt und welche laufenden Kosten Sie während einer beruflichen Auszeit decken können.

Wie sich das Basiselterngeld berechnet

Das Basiselterngeld beträgt in der Regel 65 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens vor der Geburt. Der Monatsbetrag liegt nie unter 300 Euro und nie über 1.800 Euro:

Basiselterngeld pro Monat = 65 % vom Netto, mindestens 300 €, höchstens 1.800 €

Für die Summe über den Bezugszeitraum rechnet der Rechner den Monatsbetrag mal zwölf.

Die Ersatzrate ist das Elterngeld geteilt durch Ihr Netto. Bei mittleren Einkommen liegt sie bei 65 Prozent. Sobald der Höchstbetrag greift, also ab rund 2.770 Euro Netto, sinkt sie darunter.

Rechenbeispiel mit 2.000 Euro Netto

Sie hatten vor der Geburt durchschnittlich 2.000 Euro netto im Monat. 65 Prozent davon sind 1.300 Euro im Monat. Der Wert liegt zwischen Mindest- und Höchstbetrag und wird unverändert übernommen.

Über zwölf Monate summiert sich das Basiselterngeld auf 15.600 Euro, die Ersatzrate beträgt 65 Prozent. Den Rest Ihres bisherigen Einkommens müssen Rücklagen oder das Einkommen des Partners auffangen.

Nutzen Sie mit Ihrem Partner die zwei Partnermonate, wird über 14 Monate gezahlt. Bei gleichem Monatsbetrag sind das 18.200 Euro statt 15.600 Euro, also 2.600 Euro mehr. Die Partnermonate gibt es nur, wenn auch der andere Elternteil in dieser Zeit Einkommen verliert.

Bezugsdauer und Partnermonate

Basiselterngeld wird für bis zu 12 Lebensmonate des Kindes gezahlt, wenn ein Elternteil es allein bezieht. Teilen sich beide Elternteile die Betreuung und hat jeder dabei weniger Einkommen, kommen zwei Partnermonate hinzu. Gleichzeitig dürfen beide Eltern Basiselterngeld nur für höchstens einen Monat innerhalb der ersten zwölf Lebensmonate beziehen, Ausnahmen gelten etwa bei Mehrlingen oder Frühgeburten.

Der Rechner geht vom Standardfall mit zwölf Monaten aus. Wer die Partnermonate nutzt, rechnet den Monatsbetrag auf 14 Monate hoch. Für Teilzeit während des Bezugs ist das ElterngeldPlus interessant: Der Monatsbetrag halbiert sich, die Bezugsdauer verdoppelt sich. Dafür gibt es einen eigenen Rechner.

Auch ohne vorheriges Einkommen

Elterngeld setzt keine vorherige Erwerbstätigkeit voraus. Auch Eltern, die vor der Geburt nicht oder nur geringfügig gearbeitet haben, etwa Studierende, erhalten mindestens 300 Euro im Monat. Der Rechner setzt deshalb nie weniger an, auch wenn 65 Prozent des Nettos rechnerisch weniger ergeben würden.

Bei niedrigen Einkommen liegt die Ersatzrate über 65 Prozent. Bis 1.200 Euro Netto sind es 67 Prozent, unter 1.000 Euro steigt sie schrittweise bis auf 100 Prozent. So werden Familien mit kleinem Budget verhältnismäßig stärker unterstützt. Diese höheren Sätze bildet der Rechner nicht ab, er rechnet durchgehend mit 65 Prozent.

Häufige Fehler

  • Brutto statt Netto ansetzen: Grundlage ist das maßgebliche Nettoeinkommen, nicht der Bruttolohn.
  • Mindestbetrag übersehen: Auch ohne vorheriges Einkommen gibt es mindestens 300 Euro.
  • Höchstbetrag ignorieren: Bei höheren Einkommen begrenzt der Höchstbetrag von 1.800 Euro die Leistung, die Ersatzrate sinkt unter 65 Prozent.
  • Zuschläge vergessen: Geschwisterbonus und Mehrlingszuschlag erhöhen den Betrag, sind im Rechner aber nicht enthalten.

Antrag und Rechtsgrundlage

Rechtsgrundlage ist das Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG). Höhe und Grenzen des Basiselterngeldes regelt § 2 BEEG. Den Antrag stellen Sie bei der Elterngeldstelle Ihres Bundeslandes, frühestens nach der Geburt.

Stellen Sie den Antrag zeitnah, denn rückwirkend wird nur für die letzten drei Lebensmonate vor dem Antrag gezahlt. Die Elterngeldstelle ermittelt das maßgebliche Netto nach eigenen Regeln und Pauschalen aus dem Bruttoeinkommen.

Annahmen und Grenzen

Der Rechner bildet den Regelfall ab: 65 Prozent vom eingegebenen Netto, begrenzt durch Mindest- und Höchstbetrag, hochgerechnet auf zwölf Monate. Er liefert eine Schätzung, keinen Bescheid. Nicht erfasst sind:

  • die genaue Ermittlung des maßgeblichen Nettos durch die Elterngeldstelle mit eigenen Pauschalen,
  • Geschwisterbonus und Mehrlingszuschlag,
  • die höheren Ersatzraten bei niedrigem Einkommen,
  • Teilzeiteinkommen während des Bezugs, ElterngeldPlus und Partnermonate,
  • die Einkommensgrenze, oberhalb derer kein Anspruch besteht: für Geburten ab April 2025 ein zu versteuerndes Einkommen von 175.000 Euro im Jahr vor der Geburt.

Bei Fragen zu Sonderfällen oder zur Einkommensermittlung wenden Sie sich an die Elterngeldstelle.

Allgemeine Information, keine Finanz- oder Steuerberatung.

Über diesen Elterngeld Rechner

Nutzen Sie diesen Elterngeld Rechner, um sofort eine genaue Schätzung zu erhalten. Die Werte folgen den offiziellen Vorgaben und werden für 2026 aktuell gehalten. Passen Sie die Eingaben oben an Ihre Situation an oder sehen Sie sich alle unsere Rechner an, um den nächsten Schritt zu planen.

Tax year 2026

Häufig gestellte Fragen

Wie hoch ist das Basiselterngeld?
In der Regel 65 Prozent des wegfallenden Nettoeinkommens, mindestens 300 Euro und höchstens 1.800 Euro im Monat. Bei einem Netto bis 1.200 Euro steigt die Ersatzrate auf bis zu 67 Prozent, bei Nettoeinkommen unter 1.000 Euro schrittweise bis auf 100 Prozent.
Wie lange wird Elterngeld gezahlt?
Basiselterngeld gibt es für bis zu 12 Monate. Nehmen sich beide Elternteile Zeit, kommen zwei Partnermonate hinzu, zusammen also 14 Monate. Die Monate können zwischen den Eltern aufgeteilt werden.
Bekommen auch nicht erwerbstätige Eltern Elterngeld?
Ja. Auch wer vor der Geburt nicht erwerbstätig war, erhält den Mindestbetrag von 300 Euro im Monat. Der Rechner setzt deshalb nie weniger als den Mindestbetrag an.
Was ist der Unterschied zwischen Basiselterngeld und ElterngeldPlus?
Beim ElterngeldPlus wird der Monatsbetrag halbiert, dafür verdoppelt sich die Bezugsdauer. Das lohnt sich vor allem bei Teilzeitarbeit während des Bezugs. Für ElterngeldPlus gibt es einen eigenen Rechner.
Wo beantrage ich Elterngeld?
Bei der Elterngeldstelle Ihres Bundeslandes, in vielen Ländern auch online. Der Antrag ist erst nach der Geburt möglich und sollte zeitnah gestellt werden, weil rückwirkend nur für die letzten drei Lebensmonate vor dem Antrag gezahlt wird.

Über den Autor

Taha Kheirandish

Verfasst und geprüft von

Taha Kheirandish

Wirtschaftsstudent und unabhängiger Forscher

Taha Kheirandish liest Steuergesetze so, wie andere Landkarten lesen: um herauszufinden, wohin ein System tatsächlich führt — nicht, wohin es zu führen behauptet.

Er studiert Volkswirtschaftslehre, und seine Arbeit hier ist von Grund auf vergleichend angelegt. Der Zuschlag für einen späteren Rentenbeginn in Québec, die Entfernungspauschale in Deutschland, die Mietpreisbegrenzung in den Niederlanden: Jede dieser Regeln ist eine Entscheidung darüber, wie Geld fließen soll — und jede liest sich anders, sobald acht weitere danebenliegen. Er baut und prüft die Rechner dieser Seite für neun Märkte anhand der Primärquellen: das Gesetz statt einer Zusammenfassung, das Rundschreiben des Ministeriums statt einer Meldung darüber.

Das ist zugleich der redaktionelle Maßstab dieser Seite. Jeder Satz, jede Grenze und jede Stufe trägt hier das Dokument, aus dem sie stammt, und das Datum ihres Inkrafttretens — und wird überprüft, wenn sich das Recht ändert, nicht erst, wenn es jemandem auffällt.

Er ist Forscher, kein zugelassener Berater; nichts auf dieser Seite ist eine persönliche Finanzberatung. Es ist sorgfältig gerechnete Arithmetik mit offengelegten Quellen — damit Sie sie nachprüfen und mit ihr zu jemandem gehen können, der beraten darf.

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