Körperschaftsteuer-Rechner Deutschland

Der Körperschaftsteuer Rechner für GmbH und UG zeigt KSt, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer mit dem Hebesatz Ihrer Gemeinde und die effektive Belastung.

Körperschaftsteuer-Rechner Deutschland
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Gesamte Steuerlast der Gesellschaft —
Körperschaftsteuer —
Solidaritätszuschlag —
Gewerbesteuer —
Gewinn nach Steuern —
Effektive Steuerbelastung —
Nominaler Gesamtsteuersatz —
Gewerbeertrag (abgerundet) —
Gewerbesteuer-Messbetrag —
Bemessungsgrundlage Körperschaftsteuer —
Anteil der Gewerbesteuer an der Steuerlast —
Vorauszahlung je Quartal —

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Wozu es dient

Der Körperschaftsteuer-Rechner ermittelt die Steuerlast, die auf Ebene einer Kapitalgesellschaft — GmbH, UG oder AG — auf den Gewinn entfällt: Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag darauf und Gewerbesteuer mit dem Hebesatz Ihrer Gemeinde. Die spätere Ausschüttung an die Gesellschafter bleibt bewusst außen vor.

Datenquellen & Parameter

Die folgenden Werte steuern diesen Rechner. Wir halten sie mit den aktuellen offiziellen Vorgaben im Einklang, und jedes Ergebnis wird bei jeder Änderung automatisch neu berechnet.

ParameterWertQuelleZuletzt aktualisiert
Koerperschaftsteuer-Satz (KSt, § 23 KStG)0,15gesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01Koerperschaftsteuer-Satz (KSt, § 23 KStG)
Solidaritätszuschlag0,055gesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01
Gewerbesteuer Steuermesszahl0,035gesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Die Formel

Gewerbesteuer = abgerundeter Gewerbeertrag × Steuermesszahl × Hebesatz ÷ 100; Körperschaftsteuer = Bemessungsgrundlage × KSt-Satz; Soli = Körperschaftsteuer × Soli-Satz; Gesamtsteuer = KSt + Soli + Gewerbesteuer

So funktioniert es

Der Rechner bildet die beiden Steuern getrennt ab. Für die Gewerbesteuer bildet er aus dem Gewinn zuzüglich der Hinzurechnungen und abzüglich der Kürzungen den Gewerbeertrag, rundet ihn auf volle 100 Euro ab, multipliziert ihn mit der Steuermesszahl und wendet auf den Messbetrag den Hebesatz an. Ein Freibetrag wird nicht abgezogen, weil er Kapitalgesellschaften nicht zusteht. Für die Körperschaftsteuer nimmt er den Gewinn zuzüglich der nicht abziehbaren Betriebsausgaben, wendet den Körperschaftsteuersatz an und rechnet den Solidaritätszuschlag auf die Körperschaftsteuer auf. Beide Beträge zusammen ergeben die Gesamtbelastung der Gesellschaft.

Wo es verwendet wird

  • Die Gesamtbelastung einer GmbH oder UG vor der Gewinnausschüttung abschätzen
  • Zwei Standortgemeinden über ihren Hebesatz miteinander vergleichen
  • Die vierteljährliche Steuervorauszahlung überschlagen und Liquidität dafür zurücklegen

Rechenbeispiel

Eine GmbH in einer Großstadt mit einem Hebesatz von 490 Prozent erwirtschaftet 250.000,00 € Gewinn vor Ertragsteuern. Hinzurechnungen von 8.000,00 € erhöhen den Gewerbeertrag auf …; daraus ergibt sich ein Messbetrag von … und eine Gewerbesteuer von …. Nicht abziehbare Betriebsausgaben von 2.500,00 € heben die Bemessungsgrundlage der Körperschaftsteuer auf …, woraus … Körperschaftsteuer und … Solidaritätszuschlag folgen. Zusammen zahlt die Gesellschaft …, das sind … des Gewinns; … der Steuerlast entfallen allein auf die Gewerbesteuer. Nach Steuern verbleiben … in der Gesellschaft, und je Quartal sind … an Vorauszahlungen einzuplanen. Der nominale Gesamtsteuersatz an diesem Standort beträgt …; er liegt unter der effektiven Belastung, weil die Hinzurechnungen den Gewerbeertrag über den Gewinn hinaus anheben.

Der Körperschaftsteuer Rechner zeigt Ihnen, wie viel vom Gewinn einer Kapitalgesellschaft an das Finanzamt und die Gemeinde geht, noch bevor über eine Ausschüttung entschieden ist. Sie geben den Gewinn vor Ertragsteuern und den Hebesatz Ihrer Gemeinde ein, und der Rechner ermittelt Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer und fasst sie zur gesamten Steuerlast der Gesellschaft zusammen.

Was der Körperschaftsteuer Rechner berechnet

Die Besteuerung einer GmbH oder UG wirkt zunächst übersichtlich: ein fester Satz, kein progressiver Tarif, keine Freibeträge. Neben der Körperschaftsteuer steht aber die Gewerbesteuer, und deren Höhe hängt vom Hebesatz der Gemeinde ab, den nicht der Bundesgesetzgeber bestimmt. Zwischen zwei Standorten können deshalb mehrere Prozentpunkte Gesamtbelastung liegen.

Der Rechner

  • ermittelt die Körperschaftsteuer auf die Bemessungsgrundlage,
  • rechnet den Solidaritätszuschlag auf die Körperschaftsteuer dazu,
  • bildet den Gewerbeertrag mit Hinzurechnungen und Kürzungen und leitet daraus Messbetrag und Gewerbesteuer ab,
  • weist Gewinn nach Steuern, effektive Belastung und die vierteljährliche Vorauszahlung aus.

So sehen Sie in einem Schritt, was für die Liquiditätsplanung zählt: wie viel von einem Euro Gewinn in der Gesellschaft bleibt.

Rechenbeispiel

Eine GmbH erzielt 100.000 Euro Gewinn vor Ertragsteuern in einer Gemeinde mit 400 Prozent Hebesatz, ohne Hinzurechnungen und Kürzungen. Die Körperschaftsteuer beträgt 15.000 Euro, der Solidaritätszuschlag 825 Euro und die Gewerbesteuer 14.000 Euro. Zusammen sind das 29.825 Euro oder knapp 30 Prozent, in der Gesellschaft bleiben 70.175 Euro.

Die beiden Steuern der Kapitalgesellschaft

Körperschaftsteuer

Die Körperschaftsteuer ist die Einkommensteuer der juristischen Person. Sie wird mit einem einheitlichen Satz von 15 Prozent auf das zu versteuernde Einkommen der Gesellschaft erhoben, ob der Gewinn 20.000 oder 2.000.000 Euro beträgt. Es gibt keinen Grundfreibetrag und keine Progression. Ab 2028 sinkt der Satz nach geltendem Recht schrittweise um einen Prozentpunkt pro Jahr bis auf 10 Prozent im Jahr 2032. Der maßgebliche Satz ist im Rechner hinterlegt und wird zentral gepflegt.

Bemessungsgrundlage ist der handelsrechtliche Gewinn, korrigiert um steuerliche Vorschriften. Der wichtigste Korrekturposten für kleine Gesellschaften sind die nicht abziehbaren Betriebsausgaben: Geschenke oberhalb der Grenze, der nicht abziehbare Teil der Bewirtungskosten, Geldstrafen und auch die Gewerbesteuer selbst. Sie mindern den Gewinn in der Buchhaltung, werden für die Steuer aber wieder hinzugerechnet. Im Rechner tragen Sie sie im Feld für nicht abziehbare Betriebsausgaben ein.

Solidaritätszuschlag

Auf die Körperschaftsteuer kommt der Solidaritätszuschlag von 5,5 Prozent. Anders als bei der Einkommensteuer gibt es für Kapitalgesellschaften keine Freigrenze, denn die Freigrenze des Solidaritätszuschlaggesetzes gilt nur für die veranlagte Einkommensteuer und die Lohnsteuer. Eine GmbH zahlt den Zuschlag daher vom ersten Euro Körperschaftsteuer an. Er hebt den Körperschaftsteuersatz rechnerisch um 0,825 Prozentpunkte an.

Gewerbesteuer

Die Gewerbesteuer ist eine Gemeindesteuer und der Grund, warum der Standort so viel ausmacht. Sie wird in drei Schritten ermittelt:

  1. Gewerbeertrag: Ausgangspunkt ist der Gewinn. Nach § 8 GewStG wird unter anderem ein Teil der Finanzierungsentgelte hinzugerechnet, also Zinsen, Mieten, Pachten und Leasingraten, soweit sie zusammen einen Freibetrag von 200.000 Euro übersteigen. Nach § 9 GewStG wird gekürzt, etwa um einen Anteil des Grundsteuerwerts betrieblicher Grundstücke oder um Gewinne aus ausländischen Betriebsstätten.
  2. Steuermessbetrag: Der Gewerbeertrag wird auf volle 100 Euro abgerundet und mit der Steuermesszahl von 3,5 Prozent multipliziert.
  3. Gewerbesteuer: Auf den Messbetrag wendet die Gemeinde ihren Hebesatz an.

Einen Freibetrag gibt es hier nicht, das Gesetz behält ihn natürlichen Personen und Personengesellschaften vor. Kapitalgesellschaften zahlen Gewerbesteuer ab dem ersten Euro Gewerbeertrag.

Warum der Hebesatz eine Eingabe ist

Alle Steuersätze sind in diesem Rechner als gepflegte Parameter hinterlegt, mit einer Ausnahme: Der Hebesatz ist keine bundeseinheitliche Größe. Jede Gemeinde beschließt ihn selbst, und die Spanne ist erheblich. Kleine Gemeinden im Umland liegen mitunter bei 250 bis 300 Prozent, große Städte deutlich darüber. Weil es keinen einzelnen richtigen Wert gibt, geben Sie ihn selbst ein. Ihre Stadt- oder Gemeindeverwaltung veröffentlicht ihn in der Hebesatzsatzung, auch die statistischen Landesämter führen Übersichten.

Für einen Standortvergleich rechnen Sie zweimal mit demselben Gewinn und zwei verschiedenen Hebesätzen. Die Differenz in der Zeile zur effektiven Belastung ist der jährliche Preis des Standorts, eine Zahl, die bei einer Neugründung oder einer Sitzverlegung ins Gewicht fällt.

Gewinn vor Steuern richtig eingeben

Der Rechner erwartet den Gewinn vor Ertragsteuern, also das Ergebnis, bevor Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer als Aufwand gebucht wurden. Weist Ihre betriebswirtschaftliche Auswertung einen Gewinn nach Steuern aus, rechnen Sie die gebuchten Steuerrückstellungen wieder hinzu.

Das folgt aus dem Gesetz: Die Gewerbesteuer ist seit 2008 nicht mehr als Betriebsausgabe abziehbar. Sie mindert den steuerlichen Gewinn also gerade nicht. Ein Rechner, der von einem bereits um Steuern verminderten Ergebnis ausginge, würde die Belastung systematisch zu niedrig ausweisen.

So lesen Sie das Ergebnis

Die Ausgabe trennt vier Ebenen:

  • Gesamte Steuerlast: die Summe aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer, also der Betrag, der die Gesellschaft in einem vollen Jahr verlässt.
  • Effektive Belastung: dieselbe Summe im Verhältnis zum eingegebenen Gewinn. Ohne Hinzurechnungen und nicht abziehbare Ausgaben entspricht sie dem nominalen Gesamtsteuersatz, mit Korrekturposten liegt sie darüber.
  • Nominaler Gesamtsteuersatz: der Satz, der sich allein aus Körperschaftsteuersatz, Solidaritätszuschlag, Steuermesszahl und Hebesatz ergibt. Er hängt nicht von der Höhe des Gewinns ab und eignet sich für den reinen Standortvergleich.
  • Anteil der Gewerbesteuer: Er zeigt, wie stark die Gemeinde an der Gesamtlast beteiligt ist. In Städten mit hohem Hebesatz übersteigt die Gewerbesteuer die Körperschaftsteuer deutlich.

Die Zeile zur Vorauszahlung je Quartal teilt die Jahreslast durch vier. In der Praxis setzt das Finanzamt die Vorauszahlungen auf Basis der letzten Veranlagung fest. Die Zahl aus dem Rechner zeigt, was Sie zurücklegen sollten, wenn der Gewinn deutlich gestiegen ist.

Abgrenzung: Gesellschaft und Gesellschafter

Dieser Rechner endet auf Ebene der Gesellschaft. Er beantwortet, wie viel vom Gewinn im Unternehmen bleibt, nicht, was beim Gesellschafter ankommt.

Sobald der verbleibende Gewinn ausgeschüttet wird, folgt eine zweite Besteuerungsebene: Im Privatvermögen greift grundsätzlich die Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer, bei einer Beteiligung im Betriebsvermögen oder auf Antrag das Teileinkünfteverfahren. Erst beide Ebenen zusammen ergeben die Gesamtbelastung eines ausgeschütteten Euros. Diese Rechnung übernimmt der Rechner zur GmbH-Gewinnausschüttung.

Wer den Gewinn in der Gesellschaft belässt, bleibt bei der hier berechneten Belastung. Deshalb kann die Kapitalgesellschaft bei einbehaltenen Gewinnen gegenüber dem Einzelunternehmen im Vorteil sein, und dieser Vorteil schrumpft, sobald ausgeschüttet wird.

Grenzen der Berechnung

Der Rechner bildet den Regelfall einer inländischen Kapitalgesellschaft ab. Nicht berücksichtigt sind unter anderem:

  • Verlustvortrag und Mindestbesteuerung: Verluste aus Vorjahren mindern den Gewinn, unterliegen aber eigenen Begrenzungen. Der Rechner rechnet ohne sie.
  • Organschaft: Bei einer ertragsteuerlichen Organschaft wird das Ergebnis dem Organträger zugerechnet, die Rechnung sieht dann anders aus.
  • Zerlegung: Hat die Gesellschaft Betriebsstätten in mehreren Gemeinden, wird der Messbetrag nach Arbeitslöhnen zerlegt und je Gemeinde mit deren Hebesatz belegt. Der Rechner unterstellt einen einzigen Standort.
  • Verdeckte Gewinnausschüttungen und sonstige außerbilanzielle Korrekturen, die im Einzelfall erheblich sein können.

In diesen Fällen ist die Berechnung ein Ausgangspunkt, keine Endabrechnung.

Fazit

Der Körperschaftsteuer Rechner schätzt die Steuerlast auf Gesellschaftsebene und zeigt, wie stark der kommunale Hebesatz auf das Ergebnis durchschlägt. Er ersetzt keine steuerliche Beratung und keinen Steuerbescheid, die verbindliche Festsetzung trifft allein das Finanzamt auf Grundlage Ihrer Steuererklärung. Betrachten Sie die Ergebnisse als Schätzung für Planung und Vergleich, nicht als Rechtsauskunft.

Über diesen Körperschaftsteuer Rechner

Nutzen Sie diesen Körperschaftsteuer Rechner, um sofort eine genaue Schätzung zu erhalten. Die Werte folgen den offiziellen Vorgaben (Gesetze im Internet) und werden für 2026 aktuell gehalten. Passen Sie die Eingaben oben an Ihre Situation an oder sehen Sie sich alle unsere Rechner an, um den nächsten Schritt zu planen.

Tax year 2026

Häufig gestellte Fragen

Was berechnet ein Körperschaftsteuer Rechner?
Er ermittelt die Steuerlast auf Ebene der Kapitalgesellschaft: die Körperschaftsteuer auf den Gewinn, den Solidaritätszuschlag darauf und die Gewerbesteuer mit dem Hebesatz Ihrer Gemeinde. Das Ergebnis ist die Belastung der Gesellschaft, bevor ein Euro ausgeschüttet wird.
Warum wird kein Gewerbesteuer-Freibetrag abgezogen?
Der Freibetrag von 24.500 Euro nach § 11 GewStG steht nur natürlichen Personen und Personengesellschaften zu. Eine GmbH, UG oder AG erhält ihn nicht, deshalb rechnet dieser Rechner ohne ihn. Für Einzelunternehmen und Personengesellschaften ist der Gewerbesteuer-Rechner die passende Wahl.
Gilt bei der Körperschaftsteuer eine Freigrenze für den Solidaritätszuschlag?
Nein. Die Freigrenze, die viele aus der Einkommensteuer kennen, betrifft nur die veranlagte Einkommensteuer und die Lohnsteuer. Auf die Körperschaftsteuer wird der Solidaritätszuschlag ohne Freigrenze erhoben, also auch bei kleinen Gewinnen.
Woher kommt der Hebesatz und warum muss ich ihn eingeben?
Jede Gemeinde beschließt ihren Hebesatz selbst, in der Praxis reicht er von rund 200 bis über 600 Prozent. Einen bundesweit gültigen Wert, den ein Rechner hinterlegen könnte, gibt es nicht. Den für Sie geltenden Satz nennt Ihre Stadt oder Gemeinde in der Hebesatzsatzung.
Ist die Gewerbesteuer als Betriebsausgabe abziehbar?
Nein, seit 2008 nicht mehr. § 4 Abs. 5b EStG schließt den Abzug aus. Der Rechner geht deshalb von einem Gewinn vor Ertragsteuern aus und zieht die Gewerbesteuer nirgends noch einmal ab.
Deckt der Rechner auch die Besteuerung der Ausschüttung ab?
Nein. Die Rechnung endet auf Ebene der Gesellschaft. Was beim Gesellschafter ankommt, hängt zusätzlich von Abgeltungsteuer oder Teileinkünfteverfahren ab und gehört in den Rechner zur Gewinnausschüttung.

Über den Autor

Taha Kheirandish

Verfasst und geprüft von

Taha Kheirandish

Wirtschaftsstudent und unabhängiger Forscher

Taha Kheirandish liest Steuergesetze so, wie andere Landkarten lesen: um herauszufinden, wohin ein System tatsächlich führt — nicht, wohin es zu führen behauptet.

Er studiert Volkswirtschaftslehre, und seine Arbeit hier ist von Grund auf vergleichend angelegt. Der Zuschlag für einen späteren Rentenbeginn in Québec, die Entfernungspauschale in Deutschland, die Mietpreisbegrenzung in den Niederlanden: Jede dieser Regeln ist eine Entscheidung darüber, wie Geld fließen soll — und jede liest sich anders, sobald acht weitere danebenliegen. Er baut und prüft die Rechner dieser Seite für neun Märkte anhand der Primärquellen: das Gesetz statt einer Zusammenfassung, das Rundschreiben des Ministeriums statt einer Meldung darüber.

Das ist zugleich der redaktionelle Maßstab dieser Seite. Jeder Satz, jede Grenze und jede Stufe trägt hier das Dokument, aus dem sie stammt, und das Datum ihres Inkrafttretens — und wird überprüft, wenn sich das Recht ändert, nicht erst, wenn es jemandem auffällt.

Er ist Forscher, kein zugelassener Berater; nichts auf dieser Seite ist eine persönliche Finanzberatung. Es ist sorgfältig gerechnete Arithmetik mit offengelegten Quellen — damit Sie sie nachprüfen und mit ihr zu jemandem gehen können, der beraten darf.

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