Treynor-Ratio-Rechner Deutschland

Der Treynor-Ratio-Rechner teilt die Überrendite eines Portfolios durch sein Beta und zeigt die Rendite je Einheit Marktrisiko.

Treynor-Ratio-Rechner Deutschland
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Treynor-Ratio —
Überrendite —
Verwendetes Beta —

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Wozu es dient

Der Treynor-Ratio-Rechner misst, wie viel Rendite ein Portfolio über den risikofreien Zins hinaus für jede Einheit Marktrisiko erzielt, gemessen am Beta. Belohnt werden Renditen, die aus dem Tragen systematischen Risikos statt aus Zufall stammen.

Datenquellen & Parameter

Dieser Rechner verwendet finanzmathematische Standardformeln und läuft vollständig in Ihrem Browser. Er benötigt keine externen Daten — Ihr Ergebnis wird allein aus den oben eingegebenen Werten berechnet.

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Die Formel

Treynor-Ratio = (Portfoliorendite − Risikofreier Zins) ÷ Beta

So funktioniert es

Geben Sie die Jahresrendite des Portfolios, den risikofreien Zins und das Beta ein. Das Tool zieht den risikofreien Zins ab, um die Überrendite zu ermitteln, und teilt sie durch das Beta, um die Belohnung je Einheit Marktrisiko zu zeigen.

Wo es verwendet wird

  • Vergleich gut diversifizierter Portfolios auf risikoadjustierter Basis
  • Beurteilung der Fähigkeit eines Fondsmanagers gegenüber dem eingegangenen Marktrisiko
  • Rangfolge von Strategien nach Rendite je Einheit systematischen Risikos

Rechenbeispiel

Ein Portfolio erzielt 12% bei einem risikofreien Zins von 3% und einem Beta von 1,2. Die Überrendite beträgt … und die Treynor-Ratio ….

Was der Treynor-Ratio-Rechner leistet

Wie viel Rendite über einer sicheren Anlage erzielt ein Portfolio je Einheit Marktrisiko? Die reine Rendite schmeichelt einem Portfolio, das einfach viel Risiko eingegangen ist. Die Treynor-Ratio teilt die Rendite über dem risikofreien Zins durch das Beta, das Standardmaß für die Empfindlichkeit gegenüber dem Gesamtmarkt.

Sie geben Jahresrendite, risikofreien Zins und Beta ein und erhalten Überrendite und Treynor-Ratio. Damit lassen sich Portfolios vergleichen und Strategien nach risikoadjustierter Rendite ordnen.

Wie die Treynor-Ratio funktioniert

Ein Portfolio, das zwölf Prozent mit stark marktabhängigen Anlagen erzielt, hat nicht unbedingt besser abgeschnitten als eines mit neun Prozent bei viel weniger Risiko. Die Treynor-Ratio bringt beide auf dieselbe Skala.

Ausgangspunkt ist die Überrendite, also das, was das Portfolio über dem risikofreien Zins erzielt hat. Den risikofreien Zins bekommt man ohne Können und ohne Risiko. Die Überrendite wird durch das Beta geteilt: Ein Beta von eins bewegt sich wie der Markt, über eins verstärkt die Ausschläge, unter eins dämpft sie.

Eine höhere Zahl bedeutet, dass das Portfolio mehr Überrendite aus seinem Marktrisiko geholt hat. Eine niedrigere heißt viel Marktrisiko für wenig Ertrag.

Die Überrendite

Die Überrendite ist Portfoliorendite minus risikofreier Zins, die Belohnung vor jeder Risikoanpassung. Dieselbe Überrendite ergibt geteilt durch ein hohes Beta eine bescheidene Ratio, geteilt durch ein niedriges Beta eine starke. Renditen, die nur durch mehr Marktrisiko zustande kamen, werden so nicht belohnt.

Die Formel

  • Überrendite = Portfoliorendite − risikofreier Zins
  • Treynor-Ratio = Überrendite ÷ Beta

Ist das Beta null, zeigt der Rechner null an, weil sich ein Portfolio ohne Marktexposition nicht nach der Belohnung für Marktrisiko bewerten lässt.

Ein Rechenbeispiel

Ein Portfolio erzielt zwölf Prozent, der risikofreie Zins liegt bei drei Prozent, das Beta bei 1,2. Die Überrendite beträgt neun Prozent, geteilt durch 1,2 ergibt das eine Treynor-Ratio von 7,5.

Ein zweites Portfolio erzielt ebenfalls zwölf Prozent, hat aber ein Beta von 0,8. Bei gleicher Überrendite von neun Prozent ergibt sich eine Treynor-Ratio von 11,25. Bei identischer Rendite schneidet das zweite besser ab, weil es weniger Marktrisiko eingegangen ist.

Wann die Treynor-Ratio passt

Am besten bei gut diversifizierten Portfolios. Weil sie das Risiko nur über das Beta misst, setzt sie voraus, dass das unternehmensspezifische Risiko weitgehend wegdiversifiziert ist und das Marktrisiko übrig bleibt. Für einen breiten Fonds trifft das zu.

Stehen mehrere diversifizierte Fonds zur Wahl, zeigt eine Rangfolge nach Treynor-Ratio, welcher die höchste Überrendite je Einheit Marktrisiko geliefert hat. Eine Tabelle der reinen Renditen belohnt dagegen oft nur große Marktwetten.

Grenzen

Weil die Kennzahl nur das Marktrisiko berücksichtigt, kann sie ein schlecht diversifiziertes Portfolio mit hohem spezifischem Risiko zu gut aussehen lassen. Für konzentrierte Portfolios beschreibt die Sharpe-Ratio mit der Gesamtvolatilität das Risiko oft besser.

Das Beta ist eine Schätzung aus historischen Kursen und kann sich ändern. Die Kennzahl hängt außerdem vom Zeitraum und vom gewählten risikofreien Zins ab; Vergleiche sind nur fair, wenn beides gleich bleibt. Ziehen Sie die Sharpe-Ratio und Jensens Alpha hinzu.

Über diesen Treynor Ratio Rechner

Nutzen Sie diesen Treynor Ratio Rechner, um sofort eine Schätzung auf Basis Ihrer eigenen Angaben zu erhalten. Passen Sie die Eingaben oben an Ihre Situation an oder sehen Sie sich alle unsere Rechner an, um den nächsten Schritt zu planen.

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert der Treynor-Ratio-Rechner?
Er zieht den risikofreien Zins von der Portfoliorendite ab und teilt diese Überrendite durch das Beta des Portfolios. Das Ergebnis ist die Rendite je Einheit Marktrisiko, auf derselben Prozentskala wie die eingegebenen Renditen.
Was ist eine gute Treynor-Ratio?
Höher ist besser. Einen allgemeingültigen Schwellenwert gibt es nicht; nützlich ist die Kennzahl im Vergleich mit einem anderen Portfolio, einem Index oder derselben Strategie über die Zeit.
Was ist der Unterschied zwischen Treynor-Ratio und Sharpe-Ratio?
Beide teilen die Überrendite durch ein Risikomaß. Die Sharpe-Ratio nutzt die Gesamtvolatilität, die Treynor-Ratio das Beta, also nur das Marktrisiko. Treynor eignet sich für gut diversifizierte Portfolios, in denen das unternehmensspezifische Risiko weitgehend wegdiversifiziert ist.
Warum ist das Beta bei der Treynor-Ratio wichtig?
Das Beta misst, wie stark sich ein Portfolio mit dem Markt bewegt. Ein Beta von eins bewegt sich wie der Markt, über eins verstärkt es die Ausschläge, unter eins dämpft es sie. Bei mehr Marktrisiko ergibt dieselbe Überrendite eine niedrigere Ratio.
Warum ist die Treynor-Ratio null, wenn das Beta null ist?
Die Formel teilt durch das Beta, bei null wäre sie undefiniert. Der Rechner gibt dann null zurück. Ein Portfolio ohne Marktexposition lässt sich nicht nach der Belohnung für Marktrisiko beurteilen.
Bleiben meine Daten privat?
Ja. Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser. Nichts, was Sie eingeben, wird hochgeladen, gespeichert oder weitergegeben.

Über den Autor

Taha Kheirandish

Verfasst und geprüft von

Taha Kheirandish

Wirtschaftsstudent und unabhängiger Forscher

Taha Kheirandish liest Steuergesetze so, wie andere Landkarten lesen: um herauszufinden, wohin ein System tatsächlich führt — nicht, wohin es zu führen behauptet.

Er studiert Volkswirtschaftslehre, und seine Arbeit hier ist von Grund auf vergleichend angelegt. Der Zuschlag für einen späteren Rentenbeginn in Québec, die Entfernungspauschale in Deutschland, die Mietpreisbegrenzung in den Niederlanden: Jede dieser Regeln ist eine Entscheidung darüber, wie Geld fließen soll — und jede liest sich anders, sobald acht weitere danebenliegen. Er baut und prüft die Rechner dieser Seite für neun Märkte anhand der Primärquellen: das Gesetz statt einer Zusammenfassung, das Rundschreiben des Ministeriums statt einer Meldung darüber.

Das ist zugleich der redaktionelle Maßstab dieser Seite. Jeder Satz, jede Grenze und jede Stufe trägt hier das Dokument, aus dem sie stammt, und das Datum ihres Inkrafttretens — und wird überprüft, wenn sich das Recht ändert, nicht erst, wenn es jemandem auffällt.

Er ist Forscher, kein zugelassener Berater; nichts auf dieser Seite ist eine persönliche Finanzberatung. Es ist sorgfältig gerechnete Arithmetik mit offengelegten Quellen — damit Sie sie nachprüfen und mit ihr zu jemandem gehen können, der beraten darf.

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