Bausparrechner Deutschland

Der Bausparrechner schätzt die Dauer der Sparphase bis zur Zuteilung, das nötige Sparguthaben und die Höhe des späteren Bauspardarlehens.

Bausparrechner Deutschland
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Sparphase (Monate) —
Bauspardarlehen —
Mindestsparguthaben —
Sparphase (Jahre) —
Zinsanteil 1. Monat —
Eingezahlt in Sparphase —

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Wozu es dient

Der Bausparrechner schätzt, wie lange die Sparphase eines Bausparvertrags dauert, bis das Regelsparguthaben von etwa 40% der Bausparsumme erreicht ist, und wie hoch das anschließende Bauspardarlehen ausfällt.

Datenquellen & Parameter

Die folgenden Werte steuern diesen Rechner. Wir halten sie mit den aktuellen offiziellen Vorgaben im Einklang, und jedes Ergebnis wird bei jeder Änderung automatisch neu berechnet.

ParameterWertQuelleZuletzt aktualisiert
Regelsparguthaben (Anteil der Bausparsumme)0,4gesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01Zitat getrennt: die Quellenangabe enthielt hinter der URL noch den Text "Regelsparguthaben typischer Bauspartarife 40-50% der Bausparsumme", wodurch sie als reiner Text und nicht als Link ausgegeben wurde.

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Die Formel

Mindestsparguthaben = Bausparsumme × Quote; Monate = ln(Mindestsparguthaben × i / Sparrate + 1) ÷ ln(1 + i) mit i = Guthabenzins ÷ 12; Darlehen = Bausparsumme − Mindestsparguthaben

So funktioniert es

Er berechnet aus Bausparsumme und Regelsparguthaben-Quote das nötige Mindestsparguthaben, ermittelt über die verzinste Sparrate die Anzahl der Sparmonate und zieht das Guthaben von der Bausparsumme ab, um das Darlehen zu bestimmen.

Wo es verwendet wird

  • Dauer der Sparphase bis zur Zuteilungsreife abschätzen
  • Höhe des späteren Bauspardarlehens ermitteln
  • Wirkung von Sparrate und Guthabenzins vergleichen

Rechenbeispiel

Bei einer Bausparsumme von 100.000,00 € und einer monatlichen Sparrate von 300,00 € ist ein Mindestsparguthaben von … nötig. Es wird nach … Monaten erreicht; danach steht ein Bauspardarlehen von … bereit.

Der Bausparrechner zeigt, wie ein Bausparvertrag von der ersten Sparrate bis zum Darlehen verläuft. Sie geben Bausparsumme, monatliche Sparrate und Zinssätze ein. Der Rechner ermittelt, wie lange Sie sparen müssen, wie viel Sie dafür einzahlen und wie hoch das spätere Bauspardarlehen ausfällt.

Wie ein Bausparvertrag funktioniert

Ein Bausparvertrag hat zwei Phasen. In der Sparphase zahlen Sie regelmäßig ein, bis Ihr Guthaben einen festgelegten Anteil der Bausparsumme erreicht, das Regelsparguthaben. Dann wird der Vertrag zuteilungsreif. In der Darlehensphase erhalten Sie die Differenz zwischen Bausparsumme und Guthaben als Bauspardarlehen.

Der Darlehenszins steht schon bei Vertragsabschluss fest, oft für viele Jahre. Wer heute abschließt, sichert sich die Konditionen für eine Finanzierung, die erst in einigen Jahren beginnt. Das ist vor allem für Menschen interessant, die auf eine spätere Immobilienfinanzierung oder Modernisierung hinsparen.

Die Sparphase bis zur Zuteilung

Wie lange die Sparphase dauert, hängt vom Regelsparguthaben, Ihrer monatlichen Sparrate und dem Guthabenzins ab. Je höher die Rate, desto schneller ist das Guthaben erreicht. Der Guthabenzins ist meist gering, verkürzt die Sparzeit aber etwas, weil auch das schon angesparte Kapital verzinst wird.

Der Rechner löst dazu die Formel für den Endwert regelmäßiger Einzahlungen nach der Zahl der Monate auf. Ohne Guthabenzins ist das eine einfache Division: nötiges Guthaben geteilt durch Sparrate. Mit Guthabenzins sind es entsprechend weniger Monate. Das Ergebnis wird auf volle Monate aufgerundet, weil jede Sparrate eine ganze Zahlung ist.

Das Bauspardarlehen

Nach der Zuteilung entspricht das Bauspardarlehen der Bausparsumme abzüglich Ihres Guthabens. Bei einem Regelsparguthaben von 40 Prozent sind das rund 60 Prozent der Bausparsumme. Das Darlehen zahlen Sie zum vorab festgelegten Darlehenszins zurück.

Der Rechner weist den Zinsanteil des ersten Darlehensmonats aus, also Darlehensbetrag mal Monatszins. Er sinkt mit der Tilgung, weil die Restschuld abnimmt. Der ausgewiesene Wert ist also der höchste monatliche Zinsbetrag der Rückzahlung.

Rechenbeispiel

Sie schließen einen Vertrag über 100.000 Euro Bausparsumme ab, sparen 300 Euro im Monat, der Guthabenzins beträgt 0,5 Prozent und der Darlehenszins 2 Prozent:

  • Mindestsparguthaben: 40 Prozent von 100.000 Euro sind 40.000 Euro.
  • Sparphase: Bei 300 Euro im Monat ist das Guthaben nach 130 Monaten erreicht, nach knapp elf Jahren.
  • Eingezahlt: In diesen 130 Monaten zahlen Sie 39.000 Euro ein. Die rund 1.000 Euro bis zum nötigen Guthaben bringt der Guthabenzins.
  • Bauspardarlehen: 100.000 Euro minus 40.000 Euro sind 60.000 Euro.
  • Zinsanteil im ersten Monat: 2 Prozent auf 60.000 Euro, auf den Monat gerechnet 100 Euro, aufs Jahr rund 1.200 Euro.

Mit einer höheren Sparrate wird die Sparphase spürbar kürzer. Mit einer höheren Bausparsumme steigen das nötige Guthaben und das spätere Darlehen im gleichen Verhältnis.

Häufige Fehler

Viele setzen die Zuteilung mit dem Erreichen des Regelsparguthabens gleich. Die Bausparkasse steuert die Reihenfolge aber über die Bewertungszahl, die Zuteilung kann also später kommen als die 40.000 Euro Guthaben. Wer mit einem festen Termin plant, sollte einen Puffer einrechnen.

Auch Abschluss- und Kontoführungsgebühren werden oft übersehen. Sie mindern die Rendite der Sparphase und sind im Rechner nicht enthalten. Und der niedrige Guthabenzins wird unterschätzt: Bei höherer Inflation kann das Guthaben an Kaufkraft verlieren, obwohl es nominal wächst. Bausparen lohnt sich vor allem wegen des vorab gesicherten Darlehenszinses, nicht wegen der Sparrendite.

Staatliche Förderung

Der Rechner bildet nur den Spar- und Darlehensmechanismus ab. Staatliche Förderungen kommen je nach Situation hinzu. Die Wohnungsbauprämie unterstützt das Bausparen bis zu bestimmten Einkommensgrenzen, wenn das Guthaben für Wohnzwecke verwendet wird.

Wer vermögenswirksame Leistungen vom Arbeitgeber erhält, kann sie in einen Bausparvertrag einzahlen und unter Umständen die Arbeitnehmersparzulage bekommen, ebenfalls abhängig vom Einkommen. Beide Prämien sind an Bedingungen geknüpft und werden über die Steuererklärung oder den Anbieter beantragt. Prüfen Sie diese Möglichkeiten vor Vertragsabschluss.

Für wen sich Bausparen eignet

Bausparen passt zu Menschen, die planbar auf eine spätere Immobilienfinanzierung oder Modernisierung hinsparen und sich frühzeitig einen festen Darlehenszins sichern möchten. Wer in einigen Jahren bauen, kaufen oder sanieren will, begrenzt so schon heute das Risiko steigender Zinsen.

Als reine Geldanlage eignet sich Bausparen weniger, weil der Guthabenzins meist gering ist. Im Beispiel stammen 39.000 der 40.000 Euro Guthaben aus Ihren eigenen Einzahlungen.

Annahmen und Grenzen

Der Rechner bildet den Grundmechanismus vereinfacht ab. Das Regelsparguthaben ist als Parameter mit 40 Prozent hinterlegt. Reale Tarife arbeiten mit etwa 40 bis 50 Prozent und unterscheiden sich in Abschlussgebühren, Kontoführungsentgelten, Bonuszinsen und Zinsstaffeln. Diese Kosten sind nicht enthalten.

Die Bewertungszahl, über die Bausparkassen die Reihenfolge der Zuteilung steuern, fehlt ebenfalls. Die Zuteilung kann daher später kommen als das Guthaben. Staatliche Förderungen und die genaue Tilgungsdauer des Darlehens bleiben außen vor.

Verbindlich ist das Angebot Ihrer Bausparkasse mit den konkreten Tarifwerten, Gebühren und Zuteilungsregeln.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und stellt keine Finanzberatung dar.

Über diesen Bausparrechner

Nutzen Sie diesen Bausparrechner, um sofort eine genaue Schätzung zu erhalten. Die Werte folgen den offiziellen Vorgaben und werden für 2026 aktuell gehalten. Passen Sie die Eingaben oben an Ihre Situation an oder sehen Sie sich alle unsere Rechner an, um den nächsten Schritt zu planen.

Häufig gestellte Fragen

Was berechnet der Bausparrechner?
Er schätzt, wie viele Monate Sie bei einer bestimmten Sparrate sparen müssen, bis das Regelsparguthaben erreicht ist, und wie hoch das anschließende Bauspardarlehen ausfällt.
Was ist das Regelsparguthaben?
Der Anteil der Bausparsumme, den Sie ansparen müssen, bevor der Vertrag zuteilungsreif wird. Bei typischen Tarifen liegt er zwischen 40 und 50 Prozent. Der Rechner rechnet mit 40 Prozent.
Wie hoch ist das Bauspardarlehen?
Die Differenz zwischen Bausparsumme und angespartem Guthaben. Wer 40 Prozent anspart, kann rund 60 Prozent der Bausparsumme als Darlehen erhalten.
Wann wird ein Bausparvertrag zugeteilt?
In der Regel, wenn das Regelsparguthaben erreicht ist und eine Mindestlaufzeit sowie eine ausreichende Bewertungszahl vorliegen. Der Rechner bildet die Sparzeit bis zum Guthaben ab, nicht die tarifabhängige Bewertungszahl.
Sind die Ergebnisse verbindlich?
Nein. Zinsen, Gebühren, Regelsparguthaben und Zuteilungsregeln unterscheiden sich je Tarif. Das Ergebnis ist eine Orientierung und ersetzt nicht die Berechnung Ihrer Bausparkasse.

Über den Autor

Taha Kheirandish

Verfasst und geprüft von

Taha Kheirandish

Wirtschaftsstudent und unabhängiger Forscher

Taha Kheirandish liest Steuergesetze so, wie andere Landkarten lesen: um herauszufinden, wohin ein System tatsächlich führt — nicht, wohin es zu führen behauptet.

Er studiert Volkswirtschaftslehre, und seine Arbeit hier ist von Grund auf vergleichend angelegt. Der Zuschlag für einen späteren Rentenbeginn in Québec, die Entfernungspauschale in Deutschland, die Mietpreisbegrenzung in den Niederlanden: Jede dieser Regeln ist eine Entscheidung darüber, wie Geld fließen soll — und jede liest sich anders, sobald acht weitere danebenliegen. Er baut und prüft die Rechner dieser Seite für neun Märkte anhand der Primärquellen: das Gesetz statt einer Zusammenfassung, das Rundschreiben des Ministeriums statt einer Meldung darüber.

Das ist zugleich der redaktionelle Maßstab dieser Seite. Jeder Satz, jede Grenze und jede Stufe trägt hier das Dokument, aus dem sie stammt, und das Datum ihres Inkrafttretens — und wird überprüft, wenn sich das Recht ändert, nicht erst, wenn es jemandem auffällt.

Er ist Forscher, kein zugelassener Berater; nichts auf dieser Seite ist eine persönliche Finanzberatung. Es ist sorgfältig gerechnete Arithmetik mit offengelegten Quellen — damit Sie sie nachprüfen und mit ihr zu jemandem gehen können, der beraten darf.

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