Gewinn-je-Aktie-Rechner Deutschland

Mit diesem Gewinn-je-Aktie-Rechner ermitteln Sie das EPS aus Jahresüberschuss, Vorzugsdividenden und Aktienzahl, mit Formel und Ergebnis.

Gewinn-je-Aktie-Rechner Deutschland
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Gewinn je Aktie (EPS) —
Auf Stammaktien entfallender Gewinn —
Ausstehende Aktien —

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Wozu es dient

Der Gewinn-je-Aktie-Rechner ermittelt den Gewinn je Aktie — den Anteil am Unternehmensgewinn, der auf jede ausstehende Stammaktie entfällt. Er zieht Vorzugsdividenden vom Jahresüberschuss ab und teilt durch die Aktienzahl.

Datenquellen & Parameter

Dieser Rechner verwendet finanzmathematische Standardformeln und läuft vollständig in Ihrem Browser. Er benötigt keine externen Daten — Ihr Ergebnis wird allein aus den oben eingegebenen Werten berechnet.

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Die Formel

EPS = (Jahresüberschuss − Vorzugsdividenden) ÷ Ausstehende Aktien

So funktioniert es

Der Jahresüberschuss wird um etwaige Vorzugsdividenden gekürzt, um den auf Stammaktien entfallenden Gewinn zu erhalten. Dieser Betrag wird dann durch den gewichteten Durchschnitt der ausstehenden Stammaktien geteilt.

Wo es verwendet wird

  • Profitabilität je Aktie zwischen Unternehmen vergleichen
  • EPS in das KGV einfließen lassen, um die Bewertung zu beurteilen
  • Verfolgen, ob der Gewinn je Aktie wächst

Rechenbeispiel

Ein Unternehmen erzielt 1.000.000,00 € Jahresüberschuss und zahlt 50.000,00 € Vorzugsdividenden, sodass … für 200.000 Stammaktien verbleiben. Das ergibt ein EPS von … je Aktie.

Was der Gewinn-je-Aktie-Rechner leistet

Der Rechner ermittelt das Ergebnis je Aktie, eine der meistzitierten Kennzahlen der Unternehmensanalyse. Er zieht vom Jahresüberschuss die Dividenden für Vorzugsaktionäre ab und teilt den Rest durch die ausstehenden Stammaktien. Das Ergebnis zeigt, wie viel Gewinn jede Stammaktie in der Periode erwirtschaftet hat.

Gewinne in absoluten Zahlen lassen sich schwer vergleichen. Ein Unternehmen mit einer Milliarde Gewinn ist nicht automatisch attraktiver als eines mit hundert Millionen; es kommt darauf an, wie sich der Gewinn auf die Aktien verteilt. Als Größe je Aktie lässt er sich auch zwischen sehr unterschiedlich großen Unternehmen vergleichen.

Wie das Ergebnis je Aktie berechnet wird

EPS = (Jahresüberschuss − Vorzugsdividenden) ÷ ausstehende Aktien

Der Jahresüberschuss ist der Gewinn nach allen Aufwendungen, Zinsen und Steuern. Die Vorzugsdividenden gehen ab, weil Vorzugsaktionäre beim Gewinnanspruch vor den Stammaktionären stehen. Was nach ihren festen Dividenden bleibt, gehört den Stammaktien.

Die meisten Unternehmen teilen durch einen gewichteten Durchschnitt der Aktienzahl statt durch den Endbestand. Werden im Jahresverlauf Aktien ausgegeben oder zurückgekauft, zeigt der gewichtete Wert, wie viele Aktien während der Gewinnerzielung tatsächlich im Umlauf waren.

Warum das EPS so verbreitet ist

Es ist leicht zu berechnen, steht in jedem Jahresabschluss und fließt in andere Kennzahlen ein, vor allem in das Kurs-Gewinn-Verhältnis, Aktienkurs geteilt durch EPS. Ohne verlässliches EPS gibt es kein aussagekräftiges KGV. Das EPS-Wachstum über mehrere Jahre zeigt zudem, ob ein Unternehmen je Aktie profitabler wird, und darauf kommt es langfristigen Aktionären an.

So nutzen Sie den Rechner

  1. Geben Sie den Jahresüberschuss der Periode ein.
  2. Geben Sie die gezahlten Vorzugsdividenden ein.
  3. Geben Sie die Zahl der ausstehenden Stammaktien ein.

Der Rechner zeigt den Gewinn je Aktie, den auf Stammaktien entfallenden Gewinn und die verwendete Aktienzahl. Das Balkendiagramm teilt den Jahresüberschuss in den Anteil der Stammaktien und die Vorzugsdividenden.

Das Ergebnis lesen

Ein einzelner EPS-Wert sagt wenig. Verfolgen Sie ihn über mehrere Jahre: Stetiges Wachstum deutet auf steigende Profitabilität. Ein fallender Wert verlangt einen genaueren Blick auf Kosten, Wettbewerb oder eine steigende Aktienzahl, die jeden Anteil verwässert.

Vergleichen Sie das EPS verschiedener Unternehmen nicht ohne den Kurs. Zwei Unternehmen mit gleichem EPS können sehr unterschiedlich bewertet sein, weil der Markt für die Gewinne des einen mehr zahlt. Deshalb liest man das EPS meist zusammen mit dem KGV.

Auch die Aktienzahl verdient Aufmerksamkeit. Aktienrückkäufe heben das EPS, selbst wenn der Gesamtgewinn gleich bleibt, weil sich derselbe Gewinn auf weniger Aktien verteilt. Prüfen Sie, ob ein steigendes EPS aus höherem Gewinn oder aus einer kleineren Aktienbasis kommt.

Häufige Fehler

  • Vorzugsdividenden vergessen: Der Gewinn der Stammaktien und damit das EPS fallen zu hoch aus.
  • Den Endbestand statt eines gewichteten Durchschnitts verwenden: Bei unterjährigen Ausgaben oder Rückkäufen verfälscht das das Ergebnis.
  • EPS von Unternehmen mit unterschiedlicher Aktienstruktur vergleichen: Ein hohes EPS kann einfach bedeuten, dass ein Unternehmen weniger und teurere Aktien hat.

Was das EPS zeigt

Vergleichen Sie das EPS mit der eigenen Historie des Unternehmens, nutzen Sie es für das KGV und prüfen Sie, ob der Gewinn je Aktie über mehrere Jahre tatsächlich wächst.

Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine Finanzberatung dar.

Über dieses Tool: Gewinn je Aktie Rechner

Gewinn je Aktie Rechner: Mit diesem Tool erhalten Sie sofort eine Schätzung auf Basis Ihrer eigenen Angaben. Passen Sie die Eingaben oben an Ihre Situation an oder sehen Sie sich alle unsere Rechner an, um den nächsten Schritt zu planen.

Häufig gestellte Fragen

Wie funktioniert der Gewinn-je-Aktie-Rechner?
Er zieht die Vorzugsdividenden vom Jahresüberschuss ab und teilt den Rest, den auf Stammaktien entfallenden Gewinn, durch die Zahl der ausstehenden Stammaktien. Er zeigt das unverwässerte Ergebnis je Aktie, den verfügbaren Gewinn und die eingegebene Aktienzahl.
Was ist der Gewinn je Aktie?
Der Teil des Unternehmensgewinns, der auf jede ausstehende Stammaktie entfällt. Er ist eine der meistgenutzten Kennzahlen für Profitabilität, weil er einen großen Gesamtgewinn in eine Zahl je Aktie übersetzt, die sich über Unternehmen und Jahre vergleichen lässt.
Warum werden Vorzugsdividenden abgezogen?
Vorzugsaktionäre haben einen vorrangigen Anspruch auf den Gewinn. Ihre Dividenden werden gezahlt, bevor den Stammaktien etwas zusteht. Nach dem Abzug bleibt der Gewinn, der den Stammaktien gehört, und den misst das EPS.
Was ist der Unterschied zwischen unverwässertem und verwässertem EPS?
Das unverwässerte EPS nutzt die aktuell ausstehenden Aktien. Das verwässerte zählt auch Aktien mit, die aus Optionen, Bezugsrechten oder Wandelanleihen entstehen könnten, und liegt meist etwas niedriger. Der Rechner berechnet das unverwässerte EPS; mit einer voll verwässerten Aktienzahl erhalten Sie den verwässerten Wert.
Bleiben meine Daten privat?
Ja. Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser. Nichts, was Sie eingeben, wird hochgeladen, gespeichert oder weitergegeben.

Über den Autor

Taha Kheirandish

Verfasst und geprüft von

Taha Kheirandish

Wirtschaftsstudent und unabhängiger Forscher

Taha Kheirandish liest Steuergesetze so, wie andere Landkarten lesen: um herauszufinden, wohin ein System tatsächlich führt — nicht, wohin es zu führen behauptet.

Er studiert Volkswirtschaftslehre, und seine Arbeit hier ist von Grund auf vergleichend angelegt. Der Zuschlag für einen späteren Rentenbeginn in Québec, die Entfernungspauschale in Deutschland, die Mietpreisbegrenzung in den Niederlanden: Jede dieser Regeln ist eine Entscheidung darüber, wie Geld fließen soll — und jede liest sich anders, sobald acht weitere danebenliegen. Er baut und prüft die Rechner dieser Seite für neun Märkte anhand der Primärquellen: das Gesetz statt einer Zusammenfassung, das Rundschreiben des Ministeriums statt einer Meldung darüber.

Das ist zugleich der redaktionelle Maßstab dieser Seite. Jeder Satz, jede Grenze und jede Stufe trägt hier das Dokument, aus dem sie stammt, und das Datum ihres Inkrafttretens — und wird überprüft, wenn sich das Recht ändert, nicht erst, wenn es jemandem auffällt.

Er ist Forscher, kein zugelassener Berater; nichts auf dieser Seite ist eine persönliche Finanzberatung. Es ist sorgfältig gerechnete Arithmetik mit offengelegten Quellen — damit Sie sie nachprüfen und mit ihr zu jemandem gehen können, der beraten darf.

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