Break-Even-Analyse-Rechner Deutschland

Der Break-Even-Rechner zeigt aus Fixkosten, Preis und variablen Kosten, wie viele Einheiten Sie bis zur Gewinnschwelle verkaufen müssen.

Break-Even-Analyse-Rechner Deutschland
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Break-Even-Menge —
Break-Even-Umsatz —
Deckungsbeitrag pro Einheit —

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Wozu es dient

Der Break-Even-Analyse-Rechner ermittelt, wie viele Einheiten Sie verkaufen müssen, bevor ein Produkt oder Betrieb keinen Verlust mehr macht und in die Gewinnzone kommt. Er stellt Ihre Fixkosten dem Deckungsbeitrag jedes Verkaufs gegenüber.

Datenquellen & Parameter

Dieser Rechner verwendet finanzmathematische Standardformeln und läuft vollständig in Ihrem Browser. Er benötigt keine externen Daten — Ihr Ergebnis wird allein aus den oben eingegebenen Werten berechnet.

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Die Formel

Break-Even-Menge = Fixkosten ÷ (Preis pro Einheit − variable Kosten pro Einheit); Break-Even-Umsatz = Break-Even-Menge × Preis pro Einheit

So funktioniert es

Jede verkaufte Einheit trägt ihren Verkaufspreis abzüglich der variablen Kosten zur Deckung der Fixkosten bei. Teilt man die gesamten Fixkosten durch diesen Deckungsbeitrag je Stück, erhält man die Break-Even-Menge; multipliziert mit dem Preis ergibt sich der Break-Even-Umsatz.

Wo es verwendet wird

  • Prüfen, ob ein neues Produkt oder ein Preis überhaupt profitabel sein kann
  • Ein realistisches Verkaufsziel für einen Start oder eine Saison setzen
  • Testen, wie eine Preiserhöhung oder Kostensenkung den Break-Even verschiebt

Rechenbeispiel

Ein Laden hat 20.000,00 € Fixkosten, verkauft jede Einheit für 25,00 € und zahlt 15,00 € variable Kosten pro Stück. Jeder Verkauf trägt … bei, also müssen … Einheiten verkauft werden — … Umsatz — um den Break-Even zu erreichen.

Was die Break-Even-Analyse zeigt

Die Break-Even-Analyse zeigt, wie viel Sie verkaufen müssen, bevor Sie keinen Verlust mehr machen. Manche Kosten fallen an, ob Sie eine Einheit oder tausend verkaufen, andere steigen mit jedem Verkauf. An der Gewinnschwelle decken die Einnahmen beide.

Sie geben Fixkosten, Preis pro Einheit und variable Kosten pro Einheit ein und erhalten die Stückzahl bis zum Break-Even, den Umsatz an diesem Punkt und den Deckungsbeitrag je Verkauf. Das funktioniert für einen Marktstand ebenso wie für ein Software-Abo, eine Fertigung oder eine freiberufliche Leistung, in jeder Währung.

Die Formel hinter dem Ergebnis

Von jedem Verkaufspreis geht ein Teil sofort für die variablen Kosten der Einheit ab. Der Rest ist der Deckungsbeitrag, der die Fixkosten abträgt.

Break-Even-Menge = Fixkosten ÷ (Preis pro Einheit − variable Kosten pro Einheit)

Break-Even-Umsatz = Break-Even-Menge × Preis pro Einheit

Beispiel: Fixkosten 20.000 im Jahr, Verkaufspreis 25, variable Kosten 15 pro Einheit. Der Deckungsbeitrag beträgt 10. 20.000 ÷ 10 ergibt 2.000 Einheiten bis zum Break-Even, also 50.000 Umsatz. Jede weitere Einheit bringt 10 Gewinn.

Fixkosten gegen variable Kosten

Das Ergebnis ist nur so gut wie die Einordnung Ihrer Kosten. Fixkosten ändern sich kurzfristig nicht mit der Absatzmenge: Miete oder Leasing, feste Gehälter, Versicherung, Software-Abos, Buchhaltung, Kreditraten.

Variable Kosten entstehen nur durch einen Verkauf: Rohstoffe, Einkaufspreis der Ware, Zahlungsgebühren, Verpackung, Versand und Provisionen. Ohne Verkauf wären sie null.

Manche Kosten sind gemischt, etwa ein Lieferwagen mit festem Leasing und variablem Kraftstoff oder ein Lohn aus Fixum und Provision. Teilen Sie sie in den fixen und den variablen Anteil auf. Wer gemischte Kosten ganz als fix einträgt, setzt die Gewinnschwelle zu hoch an.

So nutzen Sie den Rechner

Addieren Sie für den betrachteten Zeitraum, meist einen Monat oder ein Jahr, alle Kosten, die auch ohne Verkauf anfallen, und tragen Sie die Summe als Fixkosten ein. Geben Sie den Verkaufspreis ein, den der Kunde zahlt, und die variablen Kosten einer Einheit.

Vergleichen Sie die Break-Even-Menge mit dem Absatz, den Sie im selben Zeitraum realistisch erwarten. Liegt sie deutlich darunter, haben Sie Puffer. Liegt sie über dem, was Sie verkaufen können, macht das Produkt zum aktuellen Preis Verlust.

Was-wäre-wenn-Rechnungen

Ein höherer Preis erhöht den Deckungsbeitrag und senkt die Break-Even-Menge, sofern Kunden den höheren Preis akzeptieren. Niedrigere variable Kosten, etwa durch bessere Einkaufskonditionen, wirken genauso, ohne den Preis zu ändern. Niedrigere Fixkosten senken die Gewinnschwelle direkt.

Rechnen Sie diese Varianten nacheinander durch, um zu sehen, welcher Hebel am meisten bewirkt. Oft bringt eine kleine Preiserhöhung mehr als eine schwer erkämpfte Kostensenkung, weil sie jeden einzelnen Verkauf verbessert.

Grenzen der Break-Even-Analyse

Die Analyse nimmt konstante Preise und Stückkosten an; in der Praxis verlangen Großkunden Rabatte und Lieferanten ändern Preise. Sie nimmt feste Fixkosten an; Wachstum erfordert aber irgendwann mehr Fläche oder Personal, was die Fixkosten und damit die Gewinnschwelle erhöht.

Sie behandelt alle Einheiten gleich; bei mehreren Produkten mit unterschiedlichen Margen brauchen Sie eine gewichtete Rechnung. Und sie sagt nichts über die Liquidität: Sie können über das Jahr die Gewinnschwelle erreichen und trotzdem in einem schwachen Monat knapp bei Kasse sein. Ergänzen Sie das Ergebnis vor einer endgültigen Entscheidung um eine Liquiditätsplanung.

Ein kurzes Rechenbeispiel

Ein kleiner Kaffeewagen hat Fixkosten für Standmiete, Versicherung und den Kredit für die Maschine von 2.400 im Monat. Ein Kaffee kostet 4 und verursacht 1,20 für Bohnen, Milch und Becher, der Deckungsbeitrag beträgt also 2,80. 2.400 ÷ 2,80 ergibt rund 858 Kaffees im Monat, etwa 29 pro Tag. Verkauft der Wagen 40 am Tag, ist er profitabel; bei 20 muss der Betreiber die Preise erhöhen, Kosten senken oder mehr Kunden gewinnen.

Über diesen Break-Even-Analyse Rechner

Nutzen Sie diesen Break-Even-Analyse Rechner, um sofort eine Schätzung auf Basis Ihrer eigenen Angaben zu erhalten. Passen Sie die Eingaben oben an Ihre Situation an oder sehen Sie sich alle unsere Rechner an, um den nächsten Schritt zu planen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die Gewinnschwelle?
Die Gewinnschwelle oder der Break-Even-Punkt ist die Absatzmenge, bei der die Erlöse genau die Gesamtkosten decken. Darunter entsteht ein Verlust, darüber trägt jeder weitere Verkauf zum Gewinn bei.
Wie berechnet man den Break-Even-Punkt in Stück?
Teilen Sie die Fixkosten durch den Deckungsbeitrag pro Einheit, also den Verkaufspreis minus die variablen Kosten je Einheit. Das Ergebnis ist die Stückzahl, die Sie verkaufen müssen, um alle Kosten zu decken.
Was ist der Unterschied zwischen Fixkosten und variablen Kosten?
Fixkosten bleiben unabhängig von der Absatzmenge gleich, etwa Miete, Gehälter und Versicherung. Variable Kosten steigen mit jeder verkauften Einheit, etwa Material, Verpackung und Versand.
Was ist der Deckungsbeitrag?
Der Verkaufspreis einer Einheit minus ihre variablen Kosten. Er deckt zuerst die Fixkosten und ist danach Gewinn.
Warum ist meine Gewinnschwelle so hoch?
Meist sind die Fixkosten im Verhältnis zum Deckungsbeitrag hoch. Ein höherer Preis, niedrigere variable Kosten oder niedrigere Fixkosten senken die nötige Stückzahl.
Funktioniert der Rechner in jeder Währung?
Ja. Geben Sie alle drei Werte in derselben Währung ein; das Ergebnis erscheint in dieser Währung und in Stück.

Über den Autor

Taha Kheirandish

Verfasst und geprüft von

Taha Kheirandish

Wirtschaftsstudent und unabhängiger Forscher

Taha Kheirandish liest Steuergesetze so, wie andere Landkarten lesen: um herauszufinden, wohin ein System tatsächlich führt — nicht, wohin es zu führen behauptet.

Er studiert Volkswirtschaftslehre, und seine Arbeit hier ist von Grund auf vergleichend angelegt. Der Zuschlag für einen späteren Rentenbeginn in Québec, die Entfernungspauschale in Deutschland, die Mietpreisbegrenzung in den Niederlanden: Jede dieser Regeln ist eine Entscheidung darüber, wie Geld fließen soll — und jede liest sich anders, sobald acht weitere danebenliegen. Er baut und prüft die Rechner dieser Seite für neun Märkte anhand der Primärquellen: das Gesetz statt einer Zusammenfassung, das Rundschreiben des Ministeriums statt einer Meldung darüber.

Das ist zugleich der redaktionelle Maßstab dieser Seite. Jeder Satz, jede Grenze und jede Stufe trägt hier das Dokument, aus dem sie stammt, und das Datum ihres Inkrafttretens — und wird überprüft, wenn sich das Recht ändert, nicht erst, wenn es jemandem auffällt.

Er ist Forscher, kein zugelassener Berater; nichts auf dieser Seite ist eine persönliche Finanzberatung. Es ist sorgfältig gerechnete Arithmetik mit offengelegten Quellen — damit Sie sie nachprüfen und mit ihr zu jemandem gehen können, der beraten darf.

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