Deckungsbeitrag- & Break-even-Rechner Deutschland

Der Deckungsbeitrag- und Break-even-Rechner ermittelt Deckungsbeitrag, Deckungsbeitragsquote und Break-even-Menge, mit Zielgewinn und Sicherheitsspanne.

Deckungsbeitrag- & Break-even-Rechner Deutschland
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Erweiterte Optionen
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Break-even-Menge (Einheiten) —
Deckungsbeitrag je Einheit —
Deckungsbeitragsquote —
Break-even-Umsatz —
Gesamtdeckungsbeitrag —
Betriebsergebnis —
Sicherheitsspanne —
Menge für den Zielgewinn —
Nettopreis je Einheit —

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Wozu es dient

Der Deckungsbeitrag- & Break-even-Rechner ermittelt, wie viel jede verkaufte Einheit zur Deckung der Fixkosten beiträgt und ab welcher Absatzmenge Ihr Betrieb die Gewinnschwelle erreicht.

Datenquellen & Parameter

Die folgenden Werte steuern diesen Rechner. Wir halten sie mit den aktuellen offiziellen Vorgaben im Einklang, und jedes Ergebnis wird bei jeder Änderung automatisch neu berechnet.

ParameterWertQuelleZuletzt aktualisiert
Mehrwertsteuer Regelsatz19gesetze-im-internet.de—
Mehrwertsteuer ermäßigt7gesetze-im-internet.de—

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Die Formel

Deckungsbeitrag je Einheit = Nettopreis − variable Kosten; Break-even-Menge = Fixkosten ÷ Deckungsbeitrag je Einheit; Break-even-Umsatz = Fixkosten ÷ Deckungsbeitragsquote

So funktioniert es

Vom Nettoverkaufspreis werden die variablen Kosten je Einheit abgezogen. Das Ergebnis ist der Deckungsbeitrag je Stück. Die Fixkosten geteilt durch diesen Deckungsbeitrag ergeben die Break-even-Menge; über die Deckungsbeitragsquote folgt daraus der Break-even-Umsatz.

Wo es verwendet wird

  • Gewinnschwelle für ein Produkt oder eine Dienstleistung bestimmen
  • Prüfen, ob ein Preis die variablen Kosten überhaupt deckt
  • Absatzmenge für einen gewünschten Zielgewinn ableiten
  • Sicherheitsspanne zwischen Planabsatz und Break-even beurteilen

Rechenbeispiel

Bei einem Nettopreis von 100,00 € und variablen Kosten von 60,00 € je Einheit beträgt der Deckungsbeitrag …, was einer Deckungsbeitragsquote von … entspricht. Bei 50.000,00 € Fixkosten je Periode liegt die Gewinnschwelle bei … Einheiten oder … Umsatz. Mit den geplanten 2.000 Einheiten ergibt sich ein Gesamtdeckungsbeitrag von …, ein Betriebsergebnis von … und eine Sicherheitsspanne von ….

Was der Deckungsbeitrag Rechner macht

Ab welcher Stückzahl verdient Ihr Betrieb Geld? Aus Verkaufspreis, variablen Kosten je Einheit und den Fixkosten einer Periode ermittelt der Rechner den Deckungsbeitrag je Einheit, die Deckungsbeitragsquote, die Break-even-Menge und den Break-even-Umsatz. Außerdem zeigt er, welche Absatzmenge Sie für einen Zielgewinn brauchen und wie weit Ihr Planabsatz über der Gewinnschwelle liegt.

Die Grafik zeigt zwei Linien: den Umsatz, der mit jeder verkauften Einheit steigt, und die Gesamtkosten, die bei den Fixkosten beginnen und mit jeder Einheit um die variablen Kosten wachsen. Wo sie sich schneiden, liegt der Break-even-Punkt. Links davon machen Sie Verlust, rechts davon Gewinn.

Warum der Deckungsbeitrag mehr sagt als der Umsatz

Ein Produkt kann hohe Umsätze bringen und trotzdem Geld kosten, wenn Material, Versand und Provisionen fast den ganzen Preis aufzehren. Der Deckungsbeitrag zeigt, was nach den direkt zurechenbaren Kosten übrig bleibt, und damit, ob ein Auftrag zur Deckung der Fixkosten beiträgt.

Wichtig ist die Kennzahl vor allem in drei Situationen:

  • Sortiment: Produkte mit negativem Deckungsbeitrag verschlechtern das Ergebnis mit jedem Verkauf. Sie gehören überarbeitet oder gestrichen.
  • Preisverhandlung: Solange der Preis über den variablen Kosten liegt, trägt ein Zusatzauftrag noch zu den ohnehin anfallenden Fixkosten bei. Darunter kostet jede Zusage Geld.
  • Kapazitätsplanung: Bei knappen Ressourcen entscheidet der Deckungsbeitrag je Engpasseinheit, welches Produkt Vorrang bekommt.

So funktioniert die Berechnung

Der Rechner arbeitet mit der klassischen Deckungsbeitragsrechnung. Zuerst bestimmt er den Nettopreis. Haben Sie einen Bruttopreis eingegeben, teilt er ihn durch eins plus den gewählten Umsatzsteuersatz, also 19 oder 7 Prozent. Die Umsatzsteuer vereinnahmen Sie für das Finanzamt und führen sie ab, sie gehört in keine Margenrechnung.

Vom Nettopreis werden die variablen Kosten je Einheit abgezogen. Das ist der Deckungsbeitrag je Stück. Im Verhältnis zum Nettopreis ergibt er die Deckungsbeitragsquote in Prozent. Mit ihr lässt sich der Break-even-Umsatz direkt berechnen: Fixkosten geteilt durch die Quote.

Die Break-even-Menge ist die Fixkostensumme geteilt durch den Deckungsbeitrag je Einheit, aufgerundet auf die nächste volle Einheit. Der Break-even-Umsatz bleibt dagegen auf dem exakten Schnittpunkt, damit die Rundung ihn nicht verzerrt.

Einen Zielgewinn behandelt der Rechner wie zusätzliche Fixkosten. Die benötigte Menge ist dann Fixkosten plus Zielgewinn, geteilt durch den Deckungsbeitrag je Einheit.

Rechenbeispiel

Ein Betrieb verkauft zu 100 EUR netto je Einheit bei 60 EUR variablen Kosten. Der Deckungsbeitrag beträgt 40 EUR je Einheit, die Deckungsbeitragsquote 40 Prozent. Bei 50.000 EUR Fixkosten im Jahr liegt die Gewinnschwelle bei 1.250 Einheiten, das entspricht 125.000 EUR Umsatz.

Bei 2.000 geplanten Einheiten ergibt sich ein Gesamtdeckungsbeitrag von 80.000 EUR. Nach Abzug der Fixkosten bleiben 30.000 EUR Betriebsergebnis. Die Sicherheitsspanne beträgt 37,5 Prozent: Der Absatz dürfte um mehr als ein Drittel sinken, bevor der Betrieb Verlust macht.

Für 20.000 EUR Gewinn müsste derselbe Betrieb 70.000 EUR durch 40 EUR Deckungsbeitrag decken, also 1.750 Einheiten verkaufen.

Was Sie eingeben

  • Verkaufspreis je Einheit: netto, oder brutto mit gesetztem Haken und passendem Umsatzsteuersatz,
  • variable Kosten je Einheit: immer netto, weil Betriebe mit Vorsteuerabzug die gezahlte Vorsteuer erstattet bekommen,
  • Fixkosten je Periode: alle Kosten, die unabhängig vom Absatz anfallen, für einen einheitlichen Zeitraum wie Geschäftsjahr oder Monat,
  • geplante Absatzmenge für denselben Zeitraum.

Optional kommen Zielgewinn und Umsatzsteuereinstellung hinzu. Fixkosten und Absatzmenge müssen sich auf denselben Zeitraum beziehen. Jahresfixkosten mit einer Monatsmenge ergeben kein sinnvolles Ergebnis.

Das Ergebnis lesen

Prüfen Sie zuerst den Deckungsbeitrag je Einheit. Liegt er bei null oder darunter, gibt es keine Gewinnschwelle, und jede weitere Einheit vergrößert den Verlust. Der Rechner weist die Break-even-Menge dann mit null aus. Das Problem liegt in diesem Fall beim Preis oder bei den variablen Kosten, nicht bei der Menge.

Mit der Deckungsbeitragsquote vergleichen Sie unterschiedliche Produkte. Ein Artikel mit 10 EUR Deckungsbeitrag bei 20 EUR Preis ist relativ profitabler als einer mit 30 EUR bei 300 EUR Preis. Für die Kapazitätsplanung zählt aber der absolute Beitrag je Engpasseinheit.

Die Sicherheitsspanne zeigt das Risiko. Unter zehn Prozent kann schon eine kleine Nachfragedelle das Ergebnis kippen. Dann lohnt es sich, die Fixkosten zu prüfen oder die Preisuntergrenze anzuheben.

Grenzen der Rechnung

Das Modell unterstellt einen linearen Verlauf: gleicher Preis über die gesamte Menge und gleichbleibende variable Kosten je Einheit. In der Praxis gibt es Mengenrabatte, Staffelpreise und Einkaufsvorteile, und ab einer bestimmten Auslastung steigen Fixkosten sprunghaft, etwa durch eine zusätzliche Schicht oder größere Räume. Rechnen Sie solche Sprungfixkosten je Kapazitätsstufe getrennt.

Ertragsteuern bleiben außen vor. Das Betriebsergebnis ist ein Wert vor Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer. Auch der Zeitpunkt der Zahlungen fehlt: Ein positiver Deckungsbeitrag sichert keine Liquidität, wenn Kunden spät zahlen und Lieferanten sofort.

Die Aussagekraft hängt an der sauberen Trennung von variablen und fixen Kosten. Falsch zugeordnete Mischkosten können die Gewinnschwelle erheblich verschieben. Prüfen Sie die Zuordnung mindestens einmal im Jahr.

Die Ergebnisse sind eine Schätzung auf Basis Ihrer Eingaben und ersetzen keine steuerliche oder betriebswirtschaftliche Beratung.

Über diesen Deckungsbeitrag Break-even Rechner

Nutzen Sie diesen Deckungsbeitrag Break-even Rechner, um sofort eine genaue Schätzung zu erhalten. Die Werte folgen den offiziellen Vorgaben (Gesetze im Internet) und werden für 2026 aktuell gehalten. Passen Sie die Eingaben oben an Ihre Situation an oder sehen Sie sich alle unsere Rechner an, um den nächsten Schritt zu planen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Deckungsbeitrag einfach erklärt?
Der Betrag, der von einer verkauften Einheit übrig bleibt, nachdem ihre variablen Kosten abgezogen sind. Er deckt zuerst die Fixkosten des Betriebs, erst danach entsteht Gewinn. Deshalb sagt der Deckungsbeitrag mehr als der reine Umsatz.
Wie berechne ich die Break-even-Menge?
Teilen Sie die Fixkosten einer Periode durch den Deckungsbeitrag je Einheit. Das Ergebnis ist die Stückzahl, bei der Umsatz und Gesamtkosten gleich hoch sind. Weil sich Bruchstücke selten verkaufen lassen, rundet der Rechner auf die nächste volle Einheit auf.
Was gehört zu den variablen und was zu den Fixkosten?
Variable Kosten fallen je verkaufter Einheit an: Material, Fremdleistungen, Verpackung, Versand, Provisionen und Transaktionsgebühren. Fixkosten laufen unabhängig vom Absatz weiter, etwa Miete, Versicherungen, Softwarelizenzen, Leasingraten und Ihr eigenes Gehalt. Mischkosten wie Energie ordnen Sie dem überwiegenden Anteil zu.
Muss ich den Preis netto oder brutto eingeben?
Rechnen Sie netto, denn die Umsatzsteuer ist ein durchlaufender Posten und gehört nicht zu Ihrem Ertrag. Kennen Sie im Endkundengeschäft nur Bruttopreise, setzen Sie den Haken bei Bruttopreis und wählen den passenden Satz. Der Rechner rechnet dann auf den Nettopreis zurück.
Was sagt die Sicherheitsspanne aus?
Um wie viel Prozent Ihr geplanter Absatz über der Gewinnschwelle liegt. Bei 30 Prozent darf der Absatz um bis zu 30 Prozent sinken, bevor Sie Verlust machen. Je kleiner die Spanne, desto empfindlicher reagiert Ihr Ergebnis auf Nachfrageschwankungen.
Sind meine Zahlen sicher?
Ja. Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser. Preise, Kosten und Mengen werden weder hochgeladen noch gespeichert oder weitergegeben.

Über den Autor

Taha Kheirandish

Verfasst und geprüft von

Taha Kheirandish

Wirtschaftsstudent und unabhängiger Forscher

Taha Kheirandish liest Steuergesetze so, wie andere Landkarten lesen: um herauszufinden, wohin ein System tatsächlich führt — nicht, wohin es zu führen behauptet.

Er studiert Volkswirtschaftslehre, und seine Arbeit hier ist von Grund auf vergleichend angelegt. Der Zuschlag für einen späteren Rentenbeginn in Québec, die Entfernungspauschale in Deutschland, die Mietpreisbegrenzung in den Niederlanden: Jede dieser Regeln ist eine Entscheidung darüber, wie Geld fließen soll — und jede liest sich anders, sobald acht weitere danebenliegen. Er baut und prüft die Rechner dieser Seite für neun Märkte anhand der Primärquellen: das Gesetz statt einer Zusammenfassung, das Rundschreiben des Ministeriums statt einer Meldung darüber.

Das ist zugleich der redaktionelle Maßstab dieser Seite. Jeder Satz, jede Grenze und jede Stufe trägt hier das Dokument, aus dem sie stammt, und das Datum ihres Inkrafttretens — und wird überprüft, wenn sich das Recht ändert, nicht erst, wenn es jemandem auffällt.

Er ist Forscher, kein zugelassener Berater; nichts auf dieser Seite ist eine persönliche Finanzberatung. Es ist sorgfältig gerechnete Arithmetik mit offengelegten Quellen — damit Sie sie nachprüfen und mit ihr zu jemandem gehen können, der beraten darf.

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