Kaufpreisaufteilung Grund und Gebäude Deutschland

Der Kaufpreisaufteilung Rechner teilt den Kaufpreis nach dem Sachwertverfahren in Boden und Gebäude und zeigt AfA-Bemessungsgrundlage und jährliche AfA.

Kaufpreisaufteilung Grund und Gebäude Deutschland
€
m²
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Erweiterte Optionen
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Jahre
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Gebäudeanteil am Kaufpreis —
Bodenanteil am Kaufpreis —
Kaufpreisanteil Gebäude —
Kaufpreisanteil Grund und Boden —
Bodenwert (eigenständig) —
Gebäudesachwert (eigenständig) —
Summe beider Sachwerte —
Alter des Gebäudes —
Restnutzungsdauer —
Angesetzte Alterswertminderung —
Grunderwerbsteuer —
Notarkosten —
Grundbuchkosten —
Maklerprovision —
Kaufnebenkosten gesamt —
Nebenkosten auf den Gebäudeanteil —
AfA-Bemessungsgrundlage —
AfA-Satz —
AfA pro Jahr —
Steuerersparnis pro Jahr —

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Wozu es dient

Der Kaufpreisaufteilung Rechner zerlegt einen einzigen Kaufpreis in den nicht abschreibbaren Anteil für Grund und Boden und den abschreibbaren Anteil für das Gebäude. Aus dem Gebäudeanteil wird anschließend die AfA-Bemessungsgrundlage, der jährliche Abschreibungsbetrag und die Steuerersparnis, die daraus folgt.

Datenquellen & Parameter

Die folgenden Werte steuern diesen Rechner. Wir halten sie mit den aktuellen offiziellen Vorgaben im Einklang, und jedes Ergebnis wird bei jeder Änderung automatisch neu berechnet.

ParameterWertQuelleZuletzt aktualisiert
AfA-Sätze für Gebäude (§ 7 Abs. 4 und Abs. 5a EStG)Tarifstaffelgesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01AfA-Sätze für Gebäude (§ 7 Abs. 4 und Abs. 5a EStG)
Lineare Gebaeude-AfA Wohngebaeude Fertigstellung nach 31.12.2022 (§ 7 Abs. 4 Nr. 2a EStG)0,03gesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01Lineare Gebäude-AfA für Wohngebäude mit Fertigstellung nach dem 31.12.2022 (§ 7 Abs. 4 Nr. 2a EStG); Satz noch zu bestätigen.
Grunderwerbsteuersatz je Bundesland (Prozent). § 11 Abs. 1 GrEStG nennt 3,5 Prozent; nach Art. 105 Abs. 2a Satz 2 GG setzt jedes Land seinen Satz per Landesgesetz. Kein Land hat einen ermäßigten Satz oder Freibetrag.Tarifstaffelgesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01Alle 16 Saetze einzeln gegen das jeweilige Landesgesetz bzw. die Landesfinanzverwaltung geprueft und bestaetigt. Zitat von finanz-tools.de (kommerziell) auf das Grunderwerbsteuergesetz umgestellt; eine amtliche Gesamtuebersicht des Bundes existiert nicht.
Notarkosten (Anteil am Kaufpreis)0,015gesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01
Grundbuchkosten (Anteil am Kaufpreis)0,005gesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Die Formel

Gebäudeanteil = Gebäudesachwert ÷ (Bodenwert + Gebäudesachwert); AfA-Bemessungsgrundlage = (Kaufpreis + Nebenkosten) × Gebäudeanteil; AfA pro Jahr = Bemessungsgrundlage × AfA-Satz nach § 7 Abs. 4 EStG

So funktioniert es

Gerechnet wird nach dem Sachwertverfahren, das auch die Finanzverwaltung in ihrer Arbeitshilfe verwendet: Der Boden wird eigenständig aus Fläche und Bodenrichtwert bewertet, das Gebäude eigenständig aus Wohn- oder Nutzfläche, Herstellungskosten je Quadratmeter und Alterswertminderung. Der tatsächlich gezahlte Kaufpreis wird dann im Verhältnis dieser beiden Werte aufgeteilt — nicht einfach durch ihre Summe ersetzt. Die Kaufnebenkosten folgen demselben Verhältnis und erhöhen die AfA-Bemessungsgrundlage. Der AfA-Satz kommt aus derselben Parametertabelle, aus der auch der Gebäude-AfA-Rechner liest.

Wo es verwendet wird

  • Die Aufteilung für die Anlage V vorbereiten und gegenüber dem Finanzamt begründen
  • Prüfen, ob eine im Kaufvertrag vereinbarte Aufteilung realistisch ist
  • Die AfA-Bemessungsgrundlage ermitteln, die der Gebäude-AfA-Rechner als Eingabe erwartet

Rechenbeispiel

Ein Vermieter kauft in Nordrhein-Westfalen ein Reihenhaus für 420.000 €. Das Grundstück misst 300 Quadratmeter bei einem Bodenrichtwert von 450 € je Quadratmeter, das ergibt einen Bodenwert von …. Die 120 Quadratmeter Wohnfläche zu 2.200 € je Quadratmeter ergeben vor Alterung … zusammen mit dem Boden; nach … Jahren Alter und einer Alterswertminderung von … steht der Gebäudesachwert bei …, die Restnutzungsdauer bei … Jahren. Daraus folgt ein Gebäudeanteil von … und ein Bodenanteil von …: … entfallen auf das Gebäude, … auf den Grund und Boden. Die Nebenkosten aus Grunderwerbsteuer …, Notar …, Grundbuch … und Maklerprovision … summieren sich auf …, davon … auf den Gebäudeanteil. Die AfA-Bemessungsgrundlage beträgt damit …, bei einem AfA-Satz von … also … im Jahr. Bei einem Grenzsteuersatz von 42 Prozent spart das … Steuern pro Jahr.

Kaufpreisaufteilung Rechner: was das Werkzeug berechnet

Der Kaufpreisaufteilung Rechner beantwortet eine Frage, die bei der ersten Steuererklärung nach einem Immobilienkauf viel Geld wert ist: Wie viel vom gezahlten Preis darf ich abschreiben? Sie geben Kaufpreis, Grundstücksfläche, Bodenrichtwert, Wohn- oder Nutzfläche und die üblichen Herstellungskosten je Quadratmeter ein. Der Rechner zeigt den Gebäudeanteil in Prozent, die beiden Kaufpreisanteile in Euro, die AfA-Bemessungsgrundlage einschließlich der anteiligen Nebenkosten und den jährlichen Abschreibungsbetrag.

Ein einmal festgelegter Prozentsatz wirkt über Jahrzehnte. Fünf Prozentpunkte mehr Gebäudeanteil bei 400.000 Euro Kaufpreis sind 20.000 Euro zusätzliche Bemessungsgrundlage, bei zwei Prozent AfA also 400 Euro mehr Abschreibung, jedes Jahr, fünfzig Jahre lang.

Warum nur das Gebäude abgeschrieben wird

Die Absetzung für Abnutzung nach § 7 EStG bildet den Wertverzehr eines Wirtschaftsguts ab. Ein Gebäude verschleißt, ein Grundstück nicht. Deshalb ist der Bodenanteil dauerhaft von der AfA ausgenommen und wirkt sich steuerlich erst beim Verkauf wieder aus. Der Kaufvertrag nennt aber fast nie zwei Preise, sondern einen.

Daraus folgt ein Interessenkonflikt: Für den Käufer ist ein hoher Gebäudeanteil günstig, für den Fiskus ein hoher Bodenanteil. In Lagen mit hohen Bodenrichtwerten wie München, Hamburg oder Frankfurt kann der Boden mehr als die Hälfte des Preises ausmachen, in strukturschwachen Regionen bleibt er unter zehn Prozent. Eine pauschale Faustformel hilft deshalb nicht, die Aufteilung muss am konkreten Objekt hergeleitet werden.

Das Sachwertverfahren in vier Schritten

Der Rechner folgt der Systematik der Arbeitshilfe des Bundesfinanzministeriums.

  1. Bodenwert: Grundstücksfläche mal Bodenrichtwert. Den Bodenrichtwert veröffentlichen die Gutachterausschüsse der Länder, meist kostenlos über ein Onlineportal. Er ist eine Eingabe, weil er sich von Straßenzug zu Straßenzug ändert.
  2. Gebäudesachwert: Wohn- oder Nutzfläche mal Herstellungskosten je Quadratmeter, gemindert um die Alterswertminderung. Die Herstellungskosten hängen von Gebäudeart, Ausstattungsstandard und Region ab und sind ebenfalls eine Eingabe.
  3. Alterswertminderung: linear über die Gesamtnutzungsdauer, begrenzt durch einen Mindest-Restwertanteil für ein ordnungsgemäß instand gehaltenes Gebäude. Auch diese beiden Größen sind Eingaben, weil sie von Bauart und Modernisierungsstand abhängen.
  4. Verhältnisrechnung: Der tatsächlich gezahlte Kaufpreis wird im Verhältnis von Bodenwert zu Gebäudesachwert verteilt. Wer über Sachwert gekauft hat, verteilt mehr, die Quote bleibt dieselbe.

Der letzte Schritt wird am häufigsten falsch gemacht. Den Gebäudesachwert direkt als Bemessungsgrundlage anzusetzen, wäre falsch: Bei einem Kauf über Sachwert würden Sie Abschreibung verschenken, bei einem Kauf unter Sachwert mehr abschreiben, als Sie bezahlt haben.

Rechenbeispiel

Ein Reihenhaus in Nordrhein-Westfalen kostet 420.000 Euro. Das Grundstück hat 300 Quadratmeter bei einem Bodenrichtwert von 450 Euro, der Bodenwert beträgt also 135.000 Euro. Das Haus hat 120 Quadratmeter Wohnfläche, Herstellungskosten 2.200 Euro je Quadratmeter, Baujahr 1995. Nach 31 Jahren und rund 39 Prozent Alterswertminderung liegt der Gebäudesachwert bei 161.700 Euro.

Auf das Gebäude entfallen damit 54,5 Prozent, vom Kaufpreis also rund 228.898 Euro. Von gut 50.700 Euro Nebenkosten kommen rund 27.628 Euro dazu. Die AfA-Bemessungsgrundlage beträgt rund 256.526 Euro, bei 2 Prozent AfA sind das gut 5.130 Euro im Jahr. Bei 42 Prozent Grenzsteuersatz spart das rund 2.155 Euro Steuer pro Jahr.

Nebenkosten erhöhen die Bemessungsgrundlage

Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Maklerprovision sind Anschaffungsnebenkosten und gehören zu den Anschaffungskosten des Objekts. Sie werden im selben Verhältnis aufgeteilt wie der Kaufpreis, und der Gebäudeanteil daraus erhöht die AfA-Bemessungsgrundlage. Bei 6,5 Prozent Grunderwerbsteuer, 1,5 Prozent Notar, 0,5 Prozent Grundbuch und 3,57 Prozent Maklerprovision sind das gut zwölf Prozent des Kaufpreises, und auf den Gebäudeanteil davon läuft die AfA mit.

Die Grunderwerbsteuersätze liegen als Ländertabelle im Parameterbestand, ebenso die Richtwerte für Notar und Grundbuch nach dem GNotKG. Die Maklerprovision ist frei verhandelbar und wird beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern seit Ende 2020 in der Regel zwischen Käufer und Verkäufer geteilt. Sie bleibt deshalb eine Eingabe.

Woher Sie die Eingabewerte bekommen

Drei Eingaben entscheiden über das Ergebnis, und für alle drei gibt es belastbare Quellen.

  • Bodenrichtwert: Die Gutachterausschüsse der Länder betreiben Onlineportale, in denen Sie die Zone Ihres Grundstücks anklicken und den amtlichen Wert je Quadratmeter ablesen. Nehmen Sie den zum Kaufzeitpunkt gültigen Stichtagswert, nicht den aktuellsten. Der Bodenrichtwert bezieht sich außerdem auf ein Grundstück typischer Größe und Form. Ein sehr großes oder ungünstig geschnittenes Grundstück wird in der Praxis mit Abschlägen bewertet.
  • Herstellungskosten je Quadratmeter: Ausgangspunkt sind die Normalherstellungskosten der Sachwertrichtlinie, gegliedert nach Gebäudeart und Ausstattungsstandard und über einen Regionalfaktor und einen Baupreisindex auf das Bewertungsjahr fortgeschrieben. Je nach Standard landen Sie grob zwischen 1.400 und 3.500 Euro je Quadratmeter.
  • Gesamtnutzungsdauer: Für ein Wohnhaus werden üblicherweise 70 bis 80 Jahre angesetzt, für einfache Gewerbebauten deutlich weniger. Eine umfassende Modernisierung verlängert die Restnutzungsdauer und damit den Gebäudeanteil. Deshalb ist der Mindest-Restwertanteil eine eigene Eingabe.

Zusammenspiel mit dem Gebäude-AfA-Rechner

Dieser Rechner und der Gebäude-AfA-Rechner greifen ineinander. Der Gebäude-AfA-Rechner fragt den Grundstücksanteil in Prozent ab, weil es dafür keinen allgemeinen Parameter geben kann. Diesen Prozentsatz ermitteln Sie hier. Beide lesen die AfA-Sätze aus derselben Parametertabelle zu § 7 Abs. 4 EStG: zwei Prozent für Wohngebäude, die nach 1924 fertiggestellt wurden, zweieinhalb Prozent für ältere, drei Prozent für Wohngebäude, die ab 2023 fertiggestellt wurden, und für Betriebsgebäude. Hier bestimmen Sie Anteil und Bemessungsgrundlage, dort den Verlauf über die Jahre einschließlich der zeitanteiligen AfA im Anschaffungsjahr und der degressiven Variante für Neubauten.

Was das Finanzamt akzeptiert

Der Bundesfinanzhof hat mehrfach entschieden, dass eine im Kaufvertrag vereinbarte Aufteilung grundsätzlich zu übernehmen ist, wenn sie wirtschaftlich vertretbar erscheint und keine Scheinvereinbarung ist. Er hat zugleich klargestellt, dass die Arbeitshilfe der Finanzverwaltung die Gerichte nicht bindet und die Wertverhältnisse nicht schematisch ersetzen darf. Eine sauber hergeleitete Rechnung mit belegtem Bodenrichtwert und plausiblen Herstellungskosten ist deshalb das beste Argument. Weicht Ihr Ergebnis stark von einer vertraglichen Aufteilung ab, sollten Sie den Unterschied begründen können, bevor das Finanzamt nachfragt.

Nicht abgebildet sind Sonderfälle wie Erbbaurechte, gemischt genutzte Objekte mit unterschiedlichen AfA-Sätzen für Wohn- und Gewerbeteil, Baudenkmale mit erhöhter Absetzung und mitgekaufte bewegliche Wirtschaftsgüter wie eine Einbauküche, die eigenständig und deutlich schneller abgeschrieben werden.

Alle Ergebnisse sind eine Schätzung auf Basis Ihrer Eingaben und der hinterlegten Werte für 2026 und ersetzen keine Steuerberatung. Maßgeblich sind Ihr Kaufvertrag und die Feststellungen Ihres Finanzamts.

Über diesen Kaufpreisaufteilung Rechner

Nutzen Sie diesen Kaufpreisaufteilung Rechner, um sofort eine genaue Schätzung zu erhalten. Die Werte folgen den offiziellen Vorgaben und werden für 2026 aktuell gehalten. Passen Sie die Eingaben oben an Ihre Situation an oder sehen Sie sich alle unsere Rechner an, um den nächsten Schritt zu planen.

Tax year 2026

Häufig gestellte Fragen

Warum muss der Kaufpreis überhaupt aufgeteilt werden?
Abgeschrieben wird nur das Gebäude. Grund und Boden nutzt sich nicht ab und ist deshalb nach § 7 EStG von der Absetzung für Abnutzung ausgenommen. Wer eine vermietete Immobilie kauft, zahlt aber einen einzigen Preis für beides. Erst die Aufteilung zeigt, welcher Teil dieses Preises Jahr für Jahr die Steuerlast senkt und welcher Teil steuerlich nicht abschreibbar ist.
Nach welcher Methode rechnet dieses Werkzeug?
Nach dem Sachwertverfahren, also der Systematik der Arbeitshilfe des Bundesfinanzministeriums. Boden und Gebäude werden getrennt bewertet, und der tatsächlich gezahlte Preis wird im Verhältnis dieser beiden Werte verteilt. Der Preis wird also nicht durch die Sachwerte ersetzt, sondern nach ihnen aufgeteilt. Die Aufteilung bleibt deshalb auch dann sinnvoll, wenn über oder unter Sachwert gekauft wurde.
Zählt eine Aufteilung im Kaufvertrag?
Grundsätzlich ja. Der Bundesfinanzhof akzeptiert eine im Kaufvertrag vereinbarte Aufteilung, solange sie wirtschaftlich vertretbar ist und nicht nur zum Schein aufgenommen wurde. Weicht sie stark von den tatsächlichen Wertverhältnissen ab, ersetzt das Finanzamt sie durch eine eigene Schätzung. Mit einer nachvollziehbaren Sachwertrechnung lässt sich die vertragliche Aufteilung deshalb deutlich besser verteidigen.
Gehören die Kaufnebenkosten zur Bemessungsgrundlage?
Ja, aber nur anteilig. Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Maklerprovision sind Anschaffungsnebenkosten und werden im selben Verhältnis auf Boden und Gebäude verteilt wie der Kaufpreis. Nur der Teil, der auf das Gebäude entfällt, erhöht die AfA-Bemessungsgrundlage. Der Rechner weist diesen Betrag getrennt aus.
Wie hängt das mit dem Gebäude-AfA-Rechner zusammen?
Der Gebäude-AfA-Rechner fragt den Grundstücksanteil als Prozentwert ab, weil er je Objekt verschieden ist und nicht zentral hinterlegt werden kann. Diesen Prozentwert liefert dieses Werkzeug. Beide lesen dieselben AfA-Sätze aus derselben Parametertabelle, sodass die Rechnungen zusammenpassen: Hier ermitteln Sie die Bemessungsgrundlage, dort den mehrjährigen Abschreibungsverlauf.
Sind meine Eingaben sicher?
Ja. Die gesamte Berechnung läuft in Ihrem Browser. Es werden keine Objektdaten übertragen oder gespeichert.

Über den Autor

Taha Kheirandish

Verfasst und geprüft von

Taha Kheirandish

Wirtschaftsstudent und unabhängiger Forscher

Taha Kheirandish liest Steuergesetze so, wie andere Landkarten lesen: um herauszufinden, wohin ein System tatsächlich führt — nicht, wohin es zu führen behauptet.

Er studiert Volkswirtschaftslehre, und seine Arbeit hier ist von Grund auf vergleichend angelegt. Der Zuschlag für einen späteren Rentenbeginn in Québec, die Entfernungspauschale in Deutschland, die Mietpreisbegrenzung in den Niederlanden: Jede dieser Regeln ist eine Entscheidung darüber, wie Geld fließen soll — und jede liest sich anders, sobald acht weitere danebenliegen. Er baut und prüft die Rechner dieser Seite für neun Märkte anhand der Primärquellen: das Gesetz statt einer Zusammenfassung, das Rundschreiben des Ministeriums statt einer Meldung darüber.

Das ist zugleich der redaktionelle Maßstab dieser Seite. Jeder Satz, jede Grenze und jede Stufe trägt hier das Dokument, aus dem sie stammt, und das Datum ihres Inkrafttretens — und wird überprüft, wenn sich das Recht ändert, nicht erst, wenn es jemandem auffällt.

Er ist Forscher, kein zugelassener Berater; nichts auf dieser Seite ist eine persönliche Finanzberatung. Es ist sorgfältig gerechnete Arithmetik mit offengelegten Quellen — damit Sie sie nachprüfen und mit ihr zu jemandem gehen können, der beraten darf.

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