Auto-Gesamtkosten Rechner (TCO) Deutschland

Der Auto Gesamtkosten Rechner addiert Wertverlust, Kraftstoff, Versicherung, Kfz-Steuer und Wartung zu Kosten pro Monat und pro Kilometer.

Auto-Gesamtkosten Rechner (TCO) Deutschland
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Gesamtkosten über die Haltedauer —
Kosten pro Jahr —
Kosten pro Monat —
Kosten je Kilometer (EUR) —
Wertverlust —
Kraftstoff —
Fixkosten (Versicherung, Steuer, Sonstiges) —
Wartung und Reparatur —
Anteil des Wertverlusts —
Entfernungspauschale pro Jahr —
Steuerentlastung über die Haltedauer —
Kosten pro Monat nach Steuerentlastung —

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Wozu es dient

Der Rechner ermittelt die echten Auto-Gesamtkosten (Total Cost of Ownership) über Ihre gesamte Haltedauer: Wertverlust, Kraftstoff, Versicherung, Kfz-Steuer, Wartung und sonstige Fixkosten. Er rechnet das Ergebnis auf Jahr, Monat und Kilometer herunter und berücksichtigt auf Wunsch die Entfernungspauschale.

Datenquellen & Parameter

Die folgenden Werte steuern diesen Rechner. Wir halten sie mit den aktuellen offiziellen Vorgaben im Einklang, und jedes Ergebnis wird bei jeder Änderung automatisch neu berechnet.

ParameterWertQuelleZuletzt aktualisiert
Entfernungspauschale Kilometer 1-20 (EUR/km)0,38gesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01
Entfernungspauschale ab Kilometer 21 (EUR/km)0,38gesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01Wert unverändert bei 0,38 Euro je Kilometer; Bezeichnung und Begründung korrigiert, der Satz gilt jetzt für jeden Kilometer.
Stufengrenze der Entfernungspauschale (km)20gesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01Aus vier Rechnern in die Parameterebene überführt; ab 2026 betragen beide Sätze 0,38 Euro je Kilometer, die Stufengrenze trennt daher nur noch die Darstellung.

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Die Formel

Gesamtkosten = (Kaufpreis − Restwert) + Jahre × (Versicherung + Kfz-Steuer + Wartung + Sonstiges) + Jahre × Fahrleistung ÷ 100 × Verbrauch × Kraftstoffpreis; Kosten je km = Gesamtkosten ÷ (Fahrleistung × Jahre)

So funktioniert es

Der Wertverlust ergibt sich aus Kaufpreis minus Restwert. Die laufenden Kosten werden mit der Haltedauer multipliziert, der Kraftstoffverbrauch aus Fahrleistung, Verbrauch und Preis je Liter. Die Summe geteilt durch Jahre, Monate und gefahrene Kilometer liefert die Kennzahlen, mit denen sich Autos wirklich vergleichen lassen.

Wo es verwendet wird

  • Zwei Fahrzeuge über die volle Haltedauer vergleichen statt nur den Kaufpreis
  • Neuwagen gegen Gebrauchtwagen mit anderem Wertverlust stellen
  • Verbrenner und E-Auto auf Kosten je Kilometer prüfen
  • Das monatliche Haushaltsbudget realistisch für das Auto einplanen

Rechenbeispiel

Ein Kompaktwagen für 32.000,00 €, nach sechs Jahren mit 12.000,00 € verkauft, kostet über die Haltedauer … – davon … reiner Wertverlust und … Kraftstoff. Das sind … im Monat und … Euro je Kilometer. Mit der Entfernungspauschale von … pro Jahr sinken die Kosten auf … monatlich.

Der Auto Gesamtkosten Rechner zeigt, was ein Fahrzeug über die gesamte Haltedauer kostet: Wertverlust, Kraftstoff, Versicherung, Kfz-Steuer, Wartung und Fixkosten, umgerechnet auf Jahr, Monat und Kilometer.

Was der Rechner berechnet

Bei vielen Kaufentscheidungen zählt vor allem der Preis beim Händler. Über sechs Jahre ist er aber nur ein Teil der Rechnung, und zwei Autos mit gleichem Kaufpreis können sich in den Gesamtkosten um mehrere tausend Euro unterscheiden.

Der Rechner addiert sechs Blöcke:

  • Wertverlust: Kaufpreis minus Restwert am Ende der Haltedauer,
  • Kraftstoff oder Strom: aus Fahrleistung, Verbrauch und Preis,
  • Versicherung: Haftpflicht plus Teil- oder Vollkasko pro Jahr,
  • Kfz-Steuer: der Jahresbetrag für Ihr Fahrzeug,
  • Wartung, Reparatur und Reifen: der jährliche Durchschnitt,
  • sonstige Fixkosten: Stellplatz, Hauptuntersuchung, Pflege, Schutzbrief.

Aus der Summe ergeben sich drei Kennzahlen für den Vergleich von Fahrzeugen: Kosten pro Jahr, pro Monat und je Kilometer.

In der Fachsprache heißt diese Sicht Total Cost of Ownership. Sie kommt aus der Flottenkalkulation, wo niemand ein Fahrzeug nach dem Listenpreis auswählt, und passt für Privathaushalte genauso. Der Wertverlust erscheint dabei als reale Ausgabe, die nur später fällig wird.

Rechenbeispiel

Ein Kompaktwagen kostet 32.000 Euro und ist nach sechs Jahren noch 12.000 Euro wert. Bei 15.000 Kilometern im Jahr, 6,5 Litern Verbrauch und 1,75 Euro je Liter kostet der Kraftstoff rund 1.706 Euro im Jahr. Dazu kommen 780 Euro Versicherung, 190 Euro Kfz-Steuer, 900 Euro Wartung und 420 Euro sonstige Fixkosten.

Über sechs Jahre summiert sich das auf 43.977,50 Euro: 20.000 Euro Wertverlust, rund 10.238 Euro Kraftstoff und 13.740 Euro Fixkosten und Wartung. Das sind rund 611 Euro im Monat oder knapp 49 Cent je Kilometer. Der Wertverlust ist hier der größte Posten.

Der Wertverlust

Weil beim Wertverlust kein Geld sichtbar abfließt, wird er oft unterschätzt. Bei einem Neuwagen ist er häufig größer als Kraftstoff, Versicherung und Wartung zusammen.

Der Wertverlust verläuft nicht gleichmäßig. Am stärksten ist er in den ersten zwei bis drei Jahren, danach flacht er deutlich ab. Daher kommt der Rat, ein zwei bis drei Jahre altes Fahrzeug zu kaufen und lange zu fahren: Sie überspringen den steilsten Teil und verteilen den Rest über viele Jahre.

Im Rechner steuern Sie diesen Effekt über Kaufpreis, Restwert und Haltedauer. Rechnen Sie denselben Wagen einmal mit vier und einmal mit zehn Jahren Haltedauer. Die monatlichen Gesamtkosten sinken bei langer Haltedauer oft deutlich, obwohl Wartung und Reparaturen steigen.

Kraftstoff, Strom und Verbrauch

Die Kraftstoffkosten ergeben sich aus Fahrleistung geteilt durch 100, mal Verbrauch, mal Preis. Tragen Sie den realen Verbrauch ein, nicht den Normwert aus dem Prospekt. Bessere Quellen sind der Bordcomputer über mehrere Tankfüllungen oder Ihre eigenen Tankquittungen.

Für ein Elektroauto tragen Sie den Verbrauch in kWh je 100 km ein und im Preisfeld den Strompreis je kWh. Wer überwiegend zu Hause lädt, rechnet mit dem Haushaltstarif. Wer unterwegs oft schnelllädt, sollte einen Mischpreis ansetzen, sonst fällt das Ergebnis zu günstig aus.

Fixkosten und Wartung

Versicherung und Kfz-Steuer sind Jahresbeträge, die unabhängig von der Fahrleistung anfallen. Wer wenig fährt, zahlt sie trotzdem voll. Deshalb sind die Kosten je Kilometer bei Wenigfahrern so hoch.

Bei Wartung und Reparatur setzen Sie den Durchschnitt über die Haltedauer an, nicht die Rechnung des letzten Jahres. Ein junges Auto braucht in den ersten Jahren fast nur Inspektionen. Später kommen Verschleißteile wie Bremsen, Reifen, Auspuff und Stoßdämpfer dazu und irgendwann größere Reparaturen. Wer dafür nichts einplant, unterschätzt die Gesamtkosten.

Unter den sonstigen Fixkosten sammeln Sie alles Übrige: Stellplatz oder Garage, die Hauptuntersuchung alle zwei Jahre, Wagenpflege, Schutzbrief und Einlagerung der Winterreifen.

Als Faustregel nehmen Sie die Werkstattrechnungen der letzten drei Jahre, teilen sie durch drei und schlagen etwas für das steigende Fahrzeugalter auf. Für ein neues Fahrzeug orientieren Sie sich an den Inspektionspreisen des Herstellers und planen ab dem vierten Jahr zusätzlich einen Betrag für Verschleißteile ein.

Die Entfernungspauschale

Für Pendler gibt es eine steuerliche Gegenrechnung. Die Entfernungspauschale nach § 9 EStG gilt je Arbeitstag für die einfache Entfernung zur ersten Tätigkeitsstätte. Seit 2026 beträgt sie einheitlich 0,38 Euro ab dem ersten Kilometer, die frühere Staffelung ist entfallen. Satz und Stufengrenze sind als Parameter hinterlegt.

Die Pauschale ist ein Werbungskostenabzug, kein Zuschuss, und steht Ihnen unabhängig vom Verkehrsmittel zu. Ihr Wert ist die Pauschale mal Ihrem persönlichen Grenzsteuersatz. Diesen Satz tragen Sie im erweiterten Bereich selbst ein, weil er von Ihrem gesamten Einkommen abhängt. Kennen Sie ihn nicht, ermitteln Sie ihn vorher mit einem Einkommensteuerrechner.

Welche Werte Sie selbst eintragen

Für Kfz-Steuer, Versicherungsprämie, Kraftstoffpreis und Restwert gibt es keine allgemeingültigen Werte. Die Kfz-Steuer hängt an Hubraum, Kraftstoffart und CO₂-Ausstoß Ihres Fahrzeugs, die Prämie an Typklasse, Regionalklasse, Schadenfreiheitsklasse und Selbstbeteiligung, der Kraftstoffpreis an Tag und Tankstelle.

Deshalb sind das Eingabefelder. Die Zahlen finden Sie in der Zulassungsbescheinigung, auf der Versicherungspolice, im Kfz-Steuerbescheid des Zolls und in Gebrauchtwagenbörsen. Die Voreinstellungen im Rechner sind Startwerte für einen Kompaktwagen, die Sie ersetzen sollten.

Kosten je Kilometer als Vergleichsmaßstab

Die Kosten je Kilometer machen Fahrzeuge unterschiedlicher Klasse und Nutzung vergleichbar. Sie helfen auch bei der Frage, ab wann sich das eigene Auto gegenüber Carsharing, Mietwagen oder Bahn lohnt.

Weil die Fixkosten unabhängig von der Fahrleistung anfallen, sinken die Kosten je Kilometer mit jedem zusätzlichen Kilometer. Ein Zweitwagen mit 6.000 Kilometern im Jahr kann pro Kilometer doppelt so teuer sein wie derselbe Wagen bei 20.000 Kilometern. Liegt Ihr Wert deutlich über den Alternativen, ist das ein guter Grund, die Nutzung zu überdenken.

So gehen Sie vor

Tragen Sie Kaufpreis, erwarteten Restwert, Haltedauer und Jahresfahrleistung ein, dann Verbrauch und Preis und die Jahresbeträge für Versicherung, Kfz-Steuer und Wartung. Im erweiterten Bereich kommen sonstige Fixkosten, Pendelstrecke, Arbeitstage und Ihr Grenzsteuersatz hinzu.

Rechnen Sie anschließend dieselbe Nutzung für ein zweites Fahrzeug durch. Der Vergleich der Kosten je Kilometer sagt meist mehr als der Vergleich der Kaufpreise. Zinsen einer Finanzierung sind nicht enthalten, rechnen Sie sie separat hinzu.

Alle Ergebnisse sind eine Schätzung auf Basis Ihrer Eingaben und ersetzen keine individuelle Beratung.

Über diesen Auto Gesamtkosten Rechner

Nutzen Sie diesen Auto Gesamtkosten Rechner, um sofort eine genaue Schätzung zu erhalten. Die Werte folgen den offiziellen Vorgaben und werden für 2026 aktuell gehalten. Passen Sie die Eingaben oben an Ihre Situation an oder sehen Sie sich alle unsere Rechner an, um den nächsten Schritt zu planen.

Tax year 2026

Häufig gestellte Fragen

Was gehört alles zu den Auto-Gesamtkosten?
Der Wertverlust, die Kraftstoff- oder Stromkosten, Versicherung, Kfz-Steuer, Wartung, Reparaturen und Reifen sowie sonstige Fixkosten wie Stellplatz, Hauptuntersuchung und Pflege. Der Kaufpreis allein sagt wenig aus.
Warum ist der Wertverlust so wichtig?
Er ist bei den meisten Fahrzeugen der größte Einzelposten und entsteht, ohne dass sichtbar Geld abfließt. Erst beim Verkauf zeigt sich, wie teuer die Haltedauer war.
Kann ich damit auch ein E-Auto rechnen?
Ja. Tragen Sie im Verbrauchsfeld den Wert in kWh je 100 km ein und im Preisfeld den Strompreis je kWh. Die Rechnung bleibt gleich. Für die Kfz-Steuer tragen Sie den Betrag ein, der für Ihr Fahrzeug gilt.
Woher nehme ich den Restwert?
Aus Gebrauchtwagenbörsen für dasselbe Modell mit vergleichbarem Alter und Kilometerstand oder aus einer Restwertprognose. Rechnen Sie im Zweifel mit einem vorsichtigen, also niedrigeren Wert.
Wie wirkt die Entfernungspauschale auf die Kosten?
Sie ist ein Werbungskostenabzug für die Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte. Was sie Ihnen bringt, hängt von Ihrem persönlichen Grenzsteuersatz ab, den Sie im erweiterten Bereich eintragen. Sie steht Ihnen unabhängig vom Verkehrsmittel zu, senkt aber faktisch die Nettokosten des Pendelns mit dem eigenen Auto.
Sind Finanzierungszinsen enthalten?
Nein. Der Rechner betrachtet die Haltekosten des Fahrzeugs. Zinsen einer Finanzierung rechnen Sie separat, etwa mit dem Autokredit- oder Ballonfinanzierungsrechner, und addieren sie.

Über den Autor

Taha Kheirandish

Verfasst und geprüft von

Taha Kheirandish

Wirtschaftsstudent und unabhängiger Forscher

Taha Kheirandish liest Steuergesetze so, wie andere Landkarten lesen: um herauszufinden, wohin ein System tatsächlich führt — nicht, wohin es zu führen behauptet.

Er studiert Volkswirtschaftslehre, und seine Arbeit hier ist von Grund auf vergleichend angelegt. Der Zuschlag für einen späteren Rentenbeginn in Québec, die Entfernungspauschale in Deutschland, die Mietpreisbegrenzung in den Niederlanden: Jede dieser Regeln ist eine Entscheidung darüber, wie Geld fließen soll — und jede liest sich anders, sobald acht weitere danebenliegen. Er baut und prüft die Rechner dieser Seite für neun Märkte anhand der Primärquellen: das Gesetz statt einer Zusammenfassung, das Rundschreiben des Ministeriums statt einer Meldung darüber.

Das ist zugleich der redaktionelle Maßstab dieser Seite. Jeder Satz, jede Grenze und jede Stufe trägt hier das Dokument, aus dem sie stammt, und das Datum ihres Inkrafttretens — und wird überprüft, wenn sich das Recht ändert, nicht erst, wenn es jemandem auffällt.

Er ist Forscher, kein zugelassener Berater; nichts auf dieser Seite ist eine persönliche Finanzberatung. Es ist sorgfältig gerechnete Arithmetik mit offengelegten Quellen — damit Sie sie nachprüfen und mit ihr zu jemandem gehen können, der beraten darf.

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