Sparen für Kinder / Junior-Depot Rechner Deutschland

Der Junior Depot Rechner zeigt Endkapital, Steuer und Ersparnis durch Sparerpauschbetrag und NV-Bescheinigung des Kindes samt Grenze der Familienversicherung.

Sparen für Kinder / Junior-Depot Rechner Deutschland
€
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Erweiterte Optionen
Endkapital nach Steuern —
Depotwert vor Steuern —
Summe der Einzahlungen —
Wertzuwachs —
Abgeltungsteuer inklusive Soli —
Steuer ohne Nutzung der Freibeträge —
Steuerersparnis durch die Freibeträge —
Insgesamt genutzte Freibeträge —
Höchste Kapitaleinkünfte des Kindes je Monat —
Einkommensgrenze Familienversicherung je Monat —
Abstand zur Grenze (negativ = überschritten) —
Effektive Rendite nach Steuern und Kosten —

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Wozu es dient

Der Junior-Depot-Rechner projiziert einen Sparplan, der auf den Namen des Kindes läuft, und beziffert genau den Unterschied, der diese Konstruktion überhaupt interessant macht: Das Kind hat einen eigenen Sparerpauschbetrag und einen eigenen Grundfreibetrag. Damit lässt sich ein großer Teil der Kapitalerträge Jahr für Jahr steuerfrei vereinnahmen. Der Rechner zeigt daneben die Kehrseite, nämlich ab wann die beitragsfreie Familienversicherung des Kindes kippt.

Datenquellen & Parameter

Die folgenden Werte steuern diesen Rechner. Wir halten sie mit den aktuellen offiziellen Vorgaben im Einklang, und jedes Ergebnis wird bei jeder Änderung automatisch neu berechnet.

ParameterWertQuelleZuletzt aktualisiert
Sparerpauschbetrag (1000 einzeln / 2000 zusammen)1.000gesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01Sparerpauschbetrag (1000 einzeln / 2000 zusammen)
Grundfreibetrag12.348gesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01
Abgeltungsteuer 25% (zzgl. Soli/Kirche)0,25gesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01Abgeltungsteuer 25% (zzgl. Soli/Kirche)
Solidaritätszuschlag0,055gesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01
Teilfreistellung Aktienfonds 30%0,3gesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01Teilfreistellung Aktienfonds 30%
Bezugsgroesse (West) monatlich (§18 SGB IV)3.955gesetze-im-internet.deGültig ab 2026-01-01Am 27.08.2026 gegen die amtliche Quelle geprüft und korrigiert.

Wir bemühen uns stets, für jede Variable die aktuellsten Daten zu verwenden, damit unsere Ergebnisse und Berichte so genau wie möglich sind. Dennoch sind Fehler möglich — verlassen Sie sich nicht allein auf dieses Tool oder seinen Bericht. Für Entscheidungen auf dieser Grundlage übernehmen wir keine Haftung.

Die Formel

Steuer = (Gewinn × steuerpflichtiger Anteil − genutzter Freibetrag) × Abgeltungsteuer × (1 + Soli); Einkommensgrenze der Familienversicherung = Bezugsgröße / 7

So funktioniert es

Startkapital und monatliche Sparrate wachsen mit dem Monatszins aus der erwarteten Rendite abzüglich der laufenden Kosten. Am Ende jedes Jahres werden so viele Gewinne realisiert, wie der Freibetrag des jeweiligen Jahres deckt, sofort wieder angelegt und die Anschaffungskosten entsprechend erhöht. Weil dabei keine Steuer anfällt, ist der Depotwert in allen drei Varianten gleich; unterschiedlich ist nur die Steuer beim Verkauf am Ende. Bei Aktienfonds mindert die Teilfreistellung den steuerpflichtigen Teil eines Gewinns, weshalb die Ernte nach dem steuerpflichtigen Betrag und nicht nach dem Rohgewinn bemessen wird.

Wo es verwendet wird

  • Den Endwert eines Junior-Depots bis zur Volljährigkeit abschätzen
  • Die Steuerersparnis eines Freistellungsauftrags oder einer NV-Bescheinigung beziffern
  • Prüfen, ob die Kapitalerträge des Kindes die Familienversicherung gefährden

Rechenbeispiel

Zur Geburt legen die Eltern 1.000 € in einem Junior-Depot an und sparen 100 € im Monat in einen Aktien-ETF, 18 Jahre lang bei 6 Prozent erwarteter Rendite und 0,2 Prozent laufenden Kosten. Eingezahlt werden insgesamt …, der Depotwert vor Steuern erreicht …, der Wertzuwachs beträgt …. Mit einem Freistellungsauftrag über den Sparerpauschbetrag werden über die Laufzeit … an Freibeträgen genutzt. Es bleiben … Abgeltungsteuer statt … ohne jede Freistellung – eine Ersparnis von …. Nach Steuern stehen … zur Volljährigkeit bereit, was einer effektiven Rendite von … entspricht. Die höchsten Kapitaleinkünfte des Kindes liegen bei … im Monat gegenüber der Grenze der Familienversicherung von …; der Abstand beträgt ….

Der Junior Depot Rechner zeigt, was aus einem Sparplan auf den Namen des Kindes bis zur Volljährigkeit wird, und beziffert den wichtigsten Grund für diese Lösung: Ein Kind hat einen eigenen Sparerpauschbetrag und einen eigenen Grundfreibetrag, und mit beiden lassen sich Kapitalerträge über Jahre hinweg legal an der Abgeltungsteuer vorbeiführen.

Warum ein Depot auf den Namen des Kindes steuerlich günstiger ist

Kapitalerträge werden dort besteuert, wo sie anfallen. Läuft der Sparplan über das Depot der Eltern, landen die Erträge in deren Freibetrag, der meist schon durch eigene Anlagen ausgeschöpft ist, und werden mit Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag belastet.

Läuft derselbe Sparplan über ein Junior-Depot, sind es die Erträge des Kindes. Das Kind hat den vollen Sparerpauschbetrag und, weil es in der Regel kein weiteres Einkommen hat, zusätzlich den kompletten Grundfreibetrag zur Verfügung. In Summe bleiben damit 13.348 Euro Erträge pro Jahr steuerfrei, sofern das Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung ausgestellt hat.

Die drei Varianten im Rechner

Keine Freistellung: Das bedeutet, dass kein Freistellungsauftrag hinterlegt ist und niemand aktiv wird. Der gesamte Gewinn wird beim Verkauf am Ende der Laufzeit versteuert. Das ist der teuerste Weg und leider auch der häufigste.

Freistellungsauftrag über den Sparerpauschbetrag: Jedes Jahr werden gezielt Gewinne in Höhe des Pauschbetrags realisiert und sofort wieder angelegt. Der Gewinn ist steuerfrei vereinnahmt, die Anschaffungskosten steigen, und beim späteren Verkauf ist entsprechend weniger zu versteuern.

NV-Bescheinigung: Sie erweitert denselben Mechanismus um den Grundfreibetrag des Kindes. Die jährlich steuerfrei realisierbare Summe wird dadurch vielfach größer. Bei ausreichend langer Laufzeit landet die Steuer am Ende bei null, allerdings mit dem Risiko, das der Abschnitt zur Familienversicherung beschreibt.

In allen drei Varianten ist der Depotwert vor Steuern identisch. Da beim Realisieren keine Steuer abfließt, verlässt kein Euro das Depot. Unterschiedlich ist ausschließlich die Steuer beim Verkauf am Ende.

Wie der Junior Depot Rechner rechnet

Startkapital und monatliche Sparrate wachsen mit dem Monatszins, der sich aus der erwarteten Rendite abzüglich der laufenden Fondskosten ergibt. Die Sparrate wird jeweils am Monatsende gebucht, damit die Projektion zu den übrigen Sparplanrechnern auf dieser Seite passt.

Am Ende jedes Jahres prüft der Rechner, wie viel nicht realisierter Gewinn im Depot steckt, und realisiert davon so viel, wie der Freibetrag dieses Jahres deckt. Bei Aktienfonds mindert die Teilfreistellung den steuerpflichtigen Anteil eines Gewinns, weshalb die Ernte am steuerpflichtigen Betrag bemessen wird und nicht am Rohgewinn. Ein Aktienfonds nutzt den Freibetrag daher mit einem größeren Rohgewinn aus als eine Zinsanlage ohne Teilfreistellung.

Im letzten Jahr wird das gesamte Depot verkauft. Der verbleibende Gewinn wird um die Teilfreistellung und um den Freibetrag des Verkaufsjahres gekürzt und mit Abgeltungsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag belastet. Zum Vergleich weist der Rechner daneben die Steuer aus, die ohne jede Freistellung angefallen wäre.

Aktienfonds oder Zinsanlage

Die Anlageart verändert nicht nur die erwartete Rendite, sondern auch die Steuermechanik. Bei Aktienfonds und Aktien-ETFs bleiben 30 Prozent des Gewinns nach dem Investmentsteuergesetz von vornherein steuerfrei. Steuerpflichtig ist nur der Rest.

Für die jährliche Ernte bedeutet das: Um den Freibetrag zu füllen, muss ein größerer Rohgewinn realisiert werden, weil ja nur ein Teil davon in den Freibetrag läuft. Der Rechner bemisst die Ernte deshalb am steuerpflichtigen Betrag und nicht am Rohgewinn. Über achtzehn Jahre summiert sich das zu einem spürbaren Vorsprung gegenüber einem Tagesgeld- oder Festgeldkonto, bei dem jeder Zinseuro voll zählt.

Umgekehrt füllt eine Zinsanlage den Freibetrag schneller und reißt bei ausgereizter NV-Bescheinigung früher die Grenze der Familienversicherung. Wer mit hohen Beträgen für ein Kind spart, sollte diese beiden Effekte gemeinsam betrachten statt getrennt.

Rechenbeispiel

Zur Geburt eines Kindes zahlen die Eltern 1.000 Euro ein und sparen anschließend 100 Euro im Monat in einen Aktien-ETF. Bei sechs Prozent erwarteter Rendite und 0,2 Prozent laufenden Kosten stehen nach achtzehn Jahren rund 40.800 Euro im Depot, bei 22.600 Euro Einzahlungen. Genau sind es 40.766,29 Euro.

Ohne jede Freistellung wären darauf 3.353,95 Euro Abgeltungsteuer fällig. Mit einem Freistellungsauftrag über den Sparerpauschbetrag und der jährlichen Ernte sinkt die Steuer auf 423,84 Euro, eine Ersparnis von 2.930,11 Euro. Die höchsten Kapitaleinkünfte des Kindes liegen in diesem Szenario bei 133,92 Euro im Monat und damit deutlich unter der Grenze der Familienversicherung von 565 Euro.

Die Falle: Familienversicherung und Gesamteinkommen

Wer die Freibeträge des Kindes ausreizt, produziert genau das, was die gesetzliche Krankenversicherung als eigenes Einkommen des Kindes wertet. Die beitragsfreie Familienversicherung endet, sobald das Gesamteinkommen des Kindes ein Siebtel der monatlichen Bezugsgröße übersteigt, 2026 also 565 Euro im Monat oder 6.780 Euro im Jahr. Kapitalerträge zählen dabei nach Abzug des Sparerpauschbetrags mit.

Der Rechner ermittelt deshalb die höchsten monatlichen Kapitaleinkünfte über die gesamte Laufzeit und stellt sie der Grenze gegenüber. Ein negativer Abstand bedeutet, dass die Familienversicherung in diesem Jahr endet und das Kind eigenständig versichert werden muss.

Die beiden Wege wirken dabei sehr unterschiedlich. Ein Freistellungsauftrag über den Sparerpauschbetrag bleibt harmlos, weil die realisierten Erträge nach Abzug des Pauschbetrags rechnerisch bei null landen. Eine voll ausgereizte NV-Bescheinigung dagegen erzeugt Einkünfte weit oberhalb der Grenze. Auch der schlichte Verkauf des gesamten Depots in einem einzigen Jahr kann die Grenze reißen, selbst wenn vorher nie etwas realisiert wurde.

Wer das vermeiden will, hat zwei Hebel: die jährliche Ernte auf ein Niveau unterhalb der Grenze begrenzen, oder den Verkauf über mehrere Jahre strecken.

Was der Rechner bewusst nicht abbildet

Die erwartete Rendite und die laufenden Kosten sind Eingaben, keine hinterlegten Werte. Es gibt keine amtliche Marktrendite und keine amtliche Fondskostenquote.

Nicht berücksichtigt sind außerdem die Vorabpauschale thesaurierender Fonds, Transaktionskosten der jährlichen Ernte, Kirchensteuer auf Kapitalerträge und der Vermögensfreibetrag beim BAföG. Die Vorabpauschale wirkt in dieselbe Richtung wie die hier modellierte Ernte, weil sie ebenfalls Erträge vorzeitig in den Freibetrag schiebt. Die übrigen Punkte mindern das Ergebnis leicht.

Rechtliche Seite: das Geld gehört dem Kind

Eine Einzahlung in ein Junior-Depot ist eine Schenkung. Die Eltern verwalten das Depot treuhänderisch und dürfen es nicht für eigene Zwecke auflösen. Das gilt auch dann, wenn sie das Geld später dringend brauchen. Mit dem achtzehnten Geburtstag geht die volle Verfügungsgewalt auf das Kind über.

Wer diese Bindung nicht will, spart besser in einem eigenen Depot mit einem klar getrennten Unterdepot für das Kind. Der Steuervorteil entfällt dann, die Flexibilität bleibt.

Alle steuerlichen Rechengrößen, also Sparerpauschbetrag, Grundfreibetrag, Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag, Teilfreistellung und Bezugsgröße, stammen aus der Parameterdatenbank und werden bei jeder Gesetzesänderung angepasst.

Die Ergebnisse sind eine Schätzung auf Basis der eingegebenen Werte und ersetzen keine Steuer- oder Anlageberatung.

Über diesen Junior Depot Rechner

Nutzen Sie diesen Junior Depot Rechner, um sofort eine genaue Schätzung zu erhalten. Die Werte folgen den offiziellen Vorgaben (Gesetze im Internet) und werden für 2026 aktuell gehalten. Passen Sie die Eingaben oben an Ihre Situation an oder sehen Sie sich alle unsere Rechner an, um den nächsten Schritt zu planen.

Über diesen Junior Depot Rechner

Nutzen Sie diesen Junior Depot Rechner, um sofort eine genaue Schätzung zu erhalten. Die Werte folgen den offiziellen Vorgaben (Gesetze im Internet) und werden für 2026 aktuell gehalten. Passen Sie die Eingaben oben an Ihre Situation an oder sehen Sie sich alle unsere Rechner an, um den nächsten Schritt zu planen.

Tax year 2026

Häufig gestellte Fragen

Warum spart man im Namen des Kindes günstiger?
Jedes Kind hat eigene Freibeträge. Der Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro steht dem Kind genauso zu wie einem Erwachsenen, und weil ein Kind meist kein weiteres Einkommen hat, ist zusätzlich der volle Grundfreibetrag von 12.348 Euro frei. Mit einer Nichtveranlagungsbescheinigung lassen sich Kapitalerträge deshalb weit über den Sparerpauschbetrag hinaus steuerfrei vereinnahmen.
Was ist eine NV-Bescheinigung und wann lohnt sie sich?
Die Nichtveranlagungsbescheinigung wird beim Finanzamt beantragt und bestätigt, dass das Kind voraussichtlich keine Einkommensteuer zahlen wird. Die Bank behält dann gar keine Abgeltungsteuer ein, nicht nur bis zum Sparerpauschbetrag. Sie lohnt sich, sobald die jährlich realisierten Erträge den Sparerpauschbetrag übersteigen, und gilt in der Regel drei Jahre.
Wie funktioniert das jährliche Ausnutzen der Freibeträge?
Am Jahresende werden Anteile in Höhe des noch freien Betrags verkauft und sofort zurückgekauft. Der Gewinn ist realisiert, bleibt wegen des Freibetrags steuerfrei, und die Anschaffungskosten steigen entsprechend. Beim späteren Verkauf ist dadurch weniger Gewinn übrig. Der Depotwert selbst ändert sich dabei nicht, weil keine Steuer abfließt.
Wann fällt die kostenlose Familienversicherung weg?
Wenn das Gesamteinkommen des Kindes ein Siebtel der monatlichen Bezugsgröße übersteigt, 2026 also 565 Euro im Monat. Kapitalerträge zählen dabei nach Abzug des Sparerpauschbetrags mit. Deshalb kann eine ausgereizte NV-Bescheinigung teuer werden: Die gesparte Abgeltungsteuer wird von einem eigenen Krankenversicherungsbeitrag aufgefressen.
Gefährdet das Depot Kindergeld oder BAföG?
Das Kindergeld nicht. Seit 2012 gibt es keine Einkommensgrenze mehr für volljährige Kinder in Ausbildung. Beim BAföG dagegen zählt das Vermögen des Kindes über dem Freibetrag von 15.000 Euro, und ein gut gefülltes Junior-Depot kann den Anspruch mindern oder ganz beseitigen. Der Rechner rechnet diesen Effekt nicht mit, weil kein Parameter den Vermögensfreibetrag hinterlegt.
Wem gehört das Geld im Junior-Depot?
Dem Kind. Rechtlich handelt es sich um eine Schenkung, die Eltern verwalten das Depot nur treuhänderisch und dürfen es nicht für eigene Zwecke verwenden. Mit der Volljährigkeit erhält das Kind die volle Verfügungsgewalt und kann frei entscheiden, was mit dem Depot geschieht.

Über den Autor

Taha Kheirandish

Verfasst und geprüft von

Taha Kheirandish

Wirtschaftsstudent und unabhängiger Forscher

Taha Kheirandish liest Steuergesetze so, wie andere Landkarten lesen: um herauszufinden, wohin ein System tatsächlich führt — nicht, wohin es zu führen behauptet.

Er studiert Volkswirtschaftslehre, und seine Arbeit hier ist von Grund auf vergleichend angelegt. Der Zuschlag für einen späteren Rentenbeginn in Québec, die Entfernungspauschale in Deutschland, die Mietpreisbegrenzung in den Niederlanden: Jede dieser Regeln ist eine Entscheidung darüber, wie Geld fließen soll — und jede liest sich anders, sobald acht weitere danebenliegen. Er baut und prüft die Rechner dieser Seite für neun Märkte anhand der Primärquellen: das Gesetz statt einer Zusammenfassung, das Rundschreiben des Ministeriums statt einer Meldung darüber.

Das ist zugleich der redaktionelle Maßstab dieser Seite. Jeder Satz, jede Grenze und jede Stufe trägt hier das Dokument, aus dem sie stammt, und das Datum ihres Inkrafttretens — und wird überprüft, wenn sich das Recht ändert, nicht erst, wenn es jemandem auffällt.

Er ist Forscher, kein zugelassener Berater; nichts auf dieser Seite ist eine persönliche Finanzberatung. Es ist sorgfältig gerechnete Arithmetik mit offengelegten Quellen — damit Sie sie nachprüfen und mit ihr zu jemandem gehen können, der beraten darf.

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