{"id":715066,"date":"2026-09-02T08:08:58","date_gmt":"2026-09-02T08:08:58","guid":{"rendered":"https:\/\/financekit.tools\/tools\/deckungsbeitrag-rechner-de\/"},"modified":"2026-10-24T02:06:42","modified_gmt":"2026-10-23T23:06:42","slug":"deckungsbeitrag-rechner-de","status":"publish","type":"ftk_tool","link":"https:\/\/financekit.tools\/de\/tools\/unternehmen\/deckungsbeitrag-rechner-de\/","title":{"rendered":"Deckungsbeitrag- &amp; Break-even-Rechner Deutschland"},"content":{"rendered":"<h2>Was der Deckungsbeitrag Rechner macht<\/h2>\n<p>Ab welcher St\u00fcckzahl verdient Ihr Betrieb Geld? Aus Verkaufspreis, variablen Kosten je Einheit und den Fixkosten einer Periode ermittelt der Rechner den Deckungsbeitrag je Einheit, die Deckungsbeitragsquote, die Break-even-Menge und den Break-even-Umsatz. Au\u00dferdem zeigt er, welche Absatzmenge Sie f\u00fcr einen Zielgewinn brauchen und wie weit Ihr Planabsatz \u00fcber der Gewinnschwelle liegt.<\/p>\n<p>Die Grafik zeigt zwei Linien: den Umsatz, der mit jeder verkauften Einheit steigt, und die Gesamtkosten, die bei den Fixkosten beginnen und mit jeder Einheit um die variablen Kosten wachsen. Wo sie sich schneiden, liegt der Break-even-Punkt. Links davon machen Sie Verlust, rechts davon Gewinn.<\/p>\n<h2>Warum der Deckungsbeitrag mehr sagt als der Umsatz<\/h2>\n<p>Ein Produkt kann hohe Ums\u00e4tze bringen und trotzdem Geld kosten, wenn Material, Versand und Provisionen fast den ganzen Preis aufzehren. Der Deckungsbeitrag zeigt, was nach den direkt zurechenbaren Kosten \u00fcbrig bleibt, und damit, ob ein Auftrag zur Deckung der Fixkosten beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Wichtig ist die Kennzahl vor allem in drei Situationen:<\/p>\n<ul>\n<li>Sortiment: Produkte mit negativem Deckungsbeitrag verschlechtern das Ergebnis mit jedem Verkauf. Sie geh\u00f6ren \u00fcberarbeitet oder gestrichen.<\/li>\n<li>Preisverhandlung: Solange der Preis \u00fcber den variablen Kosten liegt, tr\u00e4gt ein Zusatzauftrag noch zu den ohnehin anfallenden Fixkosten bei. Darunter kostet jede Zusage Geld.<\/li>\n<li>Kapazit\u00e4tsplanung: Bei knappen Ressourcen entscheidet der Deckungsbeitrag je Engpasseinheit, welches Produkt Vorrang bekommt.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>So funktioniert die Berechnung<\/h2>\n<p>Der Rechner arbeitet mit der klassischen Deckungsbeitragsrechnung. Zuerst bestimmt er den Nettopreis. Haben Sie einen Bruttopreis eingegeben, teilt er ihn durch eins plus den gew\u00e4hlten Umsatzsteuersatz, also 19 oder 7 Prozent. Die Umsatzsteuer vereinnahmen Sie f\u00fcr das Finanzamt und f\u00fchren sie ab, sie geh\u00f6rt in keine Margenrechnung.<\/p>\n<p>Vom Nettopreis werden die variablen Kosten je Einheit abgezogen. Das ist der Deckungsbeitrag je St\u00fcck. Im Verh\u00e4ltnis zum Nettopreis ergibt er die Deckungsbeitragsquote in Prozent. Mit ihr l\u00e4sst sich der Break-even-Umsatz direkt berechnen: Fixkosten geteilt durch die Quote.<\/p>\n<p>Die Break-even-Menge ist die Fixkostensumme geteilt durch den Deckungsbeitrag je Einheit, aufgerundet auf die n\u00e4chste volle Einheit. Der Break-even-Umsatz bleibt dagegen auf dem exakten Schnittpunkt, damit die Rundung ihn nicht verzerrt.<\/p>\n<p>Einen Zielgewinn behandelt der Rechner wie zus\u00e4tzliche Fixkosten. Die ben\u00f6tigte Menge ist dann Fixkosten plus Zielgewinn, geteilt durch den Deckungsbeitrag je Einheit.<\/p>\n<h2>Rechenbeispiel<\/h2>\n<p>Ein Betrieb verkauft zu 100 EUR netto je Einheit bei 60 EUR variablen Kosten. Der Deckungsbeitrag betr\u00e4gt 40 EUR je Einheit, die Deckungsbeitragsquote 40 Prozent. Bei 50.000 EUR Fixkosten im Jahr liegt die Gewinnschwelle bei 1.250 Einheiten, das entspricht 125.000 EUR Umsatz.<\/p>\n<p>Bei 2.000 geplanten Einheiten ergibt sich ein Gesamtdeckungsbeitrag von 80.000 EUR. Nach Abzug der Fixkosten bleiben 30.000 EUR Betriebsergebnis. Die Sicherheitsspanne betr\u00e4gt 37,5 Prozent: Der Absatz d\u00fcrfte um mehr als ein Drittel sinken, bevor der Betrieb Verlust macht.<\/p>\n<p>F\u00fcr 20.000 EUR Gewinn m\u00fcsste derselbe Betrieb 70.000 EUR durch 40 EUR Deckungsbeitrag decken, also 1.750 Einheiten verkaufen.<\/p>\n<h2>Was Sie eingeben<\/h2>\n<ul>\n<li>Verkaufspreis je Einheit: netto, oder brutto mit gesetztem Haken und passendem Umsatzsteuersatz,<\/li>\n<li>variable Kosten je Einheit: immer netto, weil Betriebe mit Vorsteuerabzug die gezahlte Vorsteuer erstattet bekommen,<\/li>\n<li>Fixkosten je Periode: alle Kosten, die unabh\u00e4ngig vom Absatz anfallen, f\u00fcr einen einheitlichen Zeitraum wie Gesch\u00e4ftsjahr oder Monat,<\/li>\n<li>geplante Absatzmenge f\u00fcr denselben Zeitraum.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Optional kommen Zielgewinn und Umsatzsteuereinstellung hinzu. Fixkosten und Absatzmenge m\u00fcssen sich auf denselben Zeitraum beziehen. Jahresfixkosten mit einer Monatsmenge ergeben kein sinnvolles Ergebnis.<\/p>\n<h2>Das Ergebnis lesen<\/h2>\n<p>Pr\u00fcfen Sie zuerst den Deckungsbeitrag je Einheit. Liegt er bei null oder darunter, gibt es keine Gewinnschwelle, und jede weitere Einheit vergr\u00f6\u00dfert den Verlust. Der Rechner weist die Break-even-Menge dann mit null aus. Das Problem liegt in diesem Fall beim Preis oder bei den variablen Kosten, nicht bei der Menge.<\/p>\n<p>Mit der Deckungsbeitragsquote vergleichen Sie unterschiedliche Produkte. Ein Artikel mit 10 EUR Deckungsbeitrag bei 20 EUR Preis ist relativ profitabler als einer mit 30 EUR bei 300 EUR Preis. F\u00fcr die Kapazit\u00e4tsplanung z\u00e4hlt aber der absolute Beitrag je Engpasseinheit.<\/p>\n<p>Die Sicherheitsspanne zeigt das Risiko. Unter zehn Prozent kann schon eine kleine Nachfragedelle das Ergebnis kippen. Dann lohnt es sich, die Fixkosten zu pr\u00fcfen oder die Preisuntergrenze anzuheben.<\/p>\n<h2>Grenzen der Rechnung<\/h2>\n<p>Das Modell unterstellt einen linearen Verlauf: gleicher Preis \u00fcber die gesamte Menge und gleichbleibende variable Kosten je Einheit. In der Praxis gibt es Mengenrabatte, Staffelpreise und Einkaufsvorteile, und ab einer bestimmten Auslastung steigen Fixkosten sprunghaft, etwa durch eine zus\u00e4tzliche Schicht oder gr\u00f6\u00dfere R\u00e4ume. Rechnen Sie solche Sprungfixkosten je Kapazit\u00e4tsstufe getrennt.<\/p>\n<p>Ertragsteuern bleiben au\u00dfen vor. Das Betriebsergebnis ist ein Wert vor Einkommen-, K\u00f6rperschaft- und Gewerbesteuer. Auch der Zeitpunkt der Zahlungen fehlt: Ein positiver Deckungsbeitrag sichert keine Liquidit\u00e4t, wenn Kunden sp\u00e4t zahlen und Lieferanten sofort.<\/p>\n<p>Die Aussagekraft h\u00e4ngt an der sauberen Trennung von variablen und fixen Kosten. Falsch zugeordnete Mischkosten k\u00f6nnen die Gewinnschwelle erheblich verschieben. Pr\u00fcfen Sie die Zuordnung mindestens einmal im Jahr.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse sind eine Sch\u00e4tzung auf Basis Ihrer Eingaben und ersetzen keine steuerliche oder betriebswirtschaftliche Beratung.<\/p>\n<h2>\u00dcber diesen Deckungsbeitrag Break-even Rechner<\/h2>\n<p>Nutzen Sie diesen Deckungsbeitrag Break-even Rechner, um sofort eine genaue Sch\u00e4tzung zu erhalten. Die Werte folgen <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/ustg_1980\/__12.html\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">den offiziellen Vorgaben (Gesetze im Internet)<\/a> und werden f\u00fcr 2026 aktuell gehalten. Passen Sie die Eingaben oben an Ihre Situation an oder sehen Sie sich <a href=\"https:\/\/financekit.tools\/de\/tools\/\">alle unsere Rechner<\/a> an, um den n\u00e4chsten Schritt zu planen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Deckungsbeitrag- und Break-even-Rechner ermittelt Deckungsbeitrag, Deckungsbeitragsquote und Break-even-Menge, mit Zielgewinn und Sicherheitsspanne.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_gspb_post_css":""},"ftk_country":[16],"ftk_category":[169],"class_list":["post-715066","ftk_tool","type-ftk_tool","status-publish","hentry","ftk_country-de","ftk_category-business"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/financekit.tools\/de\/wp-json\/wp\/v2\/ftk_tool\/715066","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/financekit.tools\/de\/wp-json\/wp\/v2\/ftk_tool"}],"about":[{"href":"https:\/\/financekit.tools\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/ftk_tool"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/financekit.tools\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=715066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/financekit.tools\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=715066"}],"wp:term":[{"taxonomy":"ftk_country","embeddable":true,"href":"https:\/\/financekit.tools\/de\/wp-json\/wp\/v2\/ftk_country?post=715066"},{"taxonomy":"ftk_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/financekit.tools\/de\/wp-json\/wp\/v2\/ftk_category?post=715066"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}